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Zum 75-Jahr-Jubiläum gibt es viele Highlights in Gelb-Schwarz

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Viele Glanzlichter mit einigen Meistertiteln prägen die Vereinsgeschichte von Bregenz Handball
75 Jahre Bregenz Handball
NEU

Bregenz Handball feiert im Jahr 2021 ein schönes Jubiläum

75 Jahre Bregenz Handball, 75 Jahre vollgepackt mit vielen unglaublichen Erfolgen, aber auch mit ein paar Niederlagen. Eines stand allerdings immer im Vordergrund: die Zugehörigkeit der Fans, der Spieler, der Funktionäre zu einem Verein, der sich mit den Jahren zu einer großen Familie entwickelt hat.

Im Jahr 1946, also nur ein Jahr nach Ende des 2. Weltkriegs, begann die Erfolgsgeschichte der Bregenzer Handballer. Nur zwei Wochen nach der Gründung wurde in Bregenz bereits das erste Spiel ausgetragen. Und: schon im ersten Jahr des Bestehens des Bregenzer Handballvereins wurde ein später gutgepflegter Brauch ins Leben gerufen: Es hatte einen Meistertitel zu feiern gegeben.

1968 wurde in Bregenz-Schendlingen dann die erste Turnhalle gebaut, die internationale Maße aufwies. Die Schendlingerhalle war ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte von Bregenz Handball. Nicht weniger als 36 Jahre sollte diese als Heimspielstätte für alle Bregenzer Mannschaften dienen.

In der Saison 1972/1973 wurde erstmals ein gemeinsamer Bewerb im Hallenhandball mit Oberschwaben ausgetragen, es folgten viele erfolgreiche Jahre in den deutschen Ligen. Am 22. April 1989 fixierten die Bregenzer den Aufstieg in die Verbandsliga des Handballverbandes Baden-Württemberg und waren die erste Vorarlberger Mannschaft, der der Sprung in die fünfthöchste deutsche Liga gelang.

Fünf Jahre nach dem Aufstieg in die Verbandsliga wurde in Österreich die Einführung der zweigeteilten 2. Bundesliga beschlossen, die Bregenz und Dornbirn den Einstieg in den österreichischen Meisterschaftsbetrieb ermöglichte. Gleich im ersten Jahr (1995) erkämpften sich Christian Delladio & Co. den Meistertitel in der Bundesliga-West, scheiterten dann aber im Aufstiegs-Playoff und schafften den Durchmarsch im Debütjahr nicht. Im Frühjahr 1997 aber war es dann soweit: nach nur zwei Jahren Bundesliga war das große Ziel Staatsliga erreicht.

In der Saison 1999/2000 wurde Olympiasieger Bruno Gudelj als Spielertrainer verpflichtet und mit ihm holte Post Bregenz als erste Vorarlberger Mannschaft einen Titel im Männerhandball: ÖHB Cupsieger 2000. Im darauffolgenden Herbst (Saison 2000/2001) konnten die Bregenzer über den ersten Meistertitel in der Staatsliga jubeln.

2002 konnten sich die Festspielstädter gleich doppelt freuen: mit dem zweiten ÖHB Cup-Titel und dem zweiten Meistertitel in der Staatsliga hatten die drei Günther-Brüder und ihre Teamkollegen das erste Double an den Bodensee geholt.

Ab dann war der Erfolgslauf nicht mehr zu stoppen. Bis zum Jahr 2010 konnten die Bregenzer insgesamt neun Mal den Meistertitel, vier Mal den Cup und einmal den Supercup für sich entscheiden.

International

2000/ 2001 bestritt jet2web Bregenz das erste Europacupspiel der Vereinsgeschichte und erreichte im ersten EHF Cup-Jahr mit zwei Siegen gegen Prato gleich das Achtelfinale.

2004/05 machten die Bregenzer einen weiteren Schritt nach vorne: Erstmals “überwinterte” A1 Bregenz im Europacup, das Viertelfinale des EHF-Cups wurde erreicht. Auf dem Weg dorthin wurde mit Aab Aalborg aus Dänemark ein Vertreter einer großen Handball-Nation nach einer mitreißenden Auswärts-Schlacht bezwungen. Im Viertelfinale wurde der SC Magdeburg beim 28:30 in der Handballarena an den Rand einer Niederlage gebracht. Ein Vorzeichen auf das, was im Herbst noch folgen sollte. 2005/06 erfüllte sich für Bregenz-Manager Roland Frühstück (und Hans-Jörg Baschnegger) ein Traum - die Bregenzer zogen nicht nur erstmals in die Champions League ein, sie feierten dort auch den ersten Sieg eines österreichischen Teams seit 1994 und den ersten Erfolg einer Vorarlberger Mannschaft überhaupt. In der 6. Runde wurde der SC Magdeburg mit 32:31 niedergerungen -  die Sensation war perfekt. Niemand, der damals in der Halle dabei war, wird dieses Spiel jemals vergessen. Der letzte internationale Auftritt fand in der Saison 2018/19 im EHF Challenge Cup statt, Bregenz Handball schaffte es bis in die dritte Runde scheiterte dort allerdings an AEK Athen.

Um an das Jubiläumsjahr zu erinnern, spielt die 1. Mannschaft bei jedem Heimspiel im Jahr 2021 in Schwarz/Weiß. In Schwarz/ Weiß nicht nur deshalb, weil dies die Farben des Wappens der Landeshauptstadt Bregenz sind. 1946 erlaubte der Vereinsausschuss von Schwarz-Weiß Bregenz, damals wie heute ein Fussballverein, eine Sektion Handball zu gründen. Zum ersten Obmann wurde Hannes Schneider gewählt. Nachdem die Sektion Handball bei SC Schwarz-Weiß Bregenz lange Jahre wie ein eigenständiger Verein geführt wurde, kam es im Jahr 1996 zur tatsächlichen Loslösung des Stammvereins.

Das Trikot ziert zehn der schönsten Sehenswürdigkeiten von Bregenz und soll damit ein Ausdruck sein, dass Bregenz Handball seit 75 Jahren eng mit der Vorarlberger Landeshauptstadt verbunden ist. Auf dem Trikot sind Nepomuk Kapelle, Pfänderbahn, Herz Jesu Kirche, Postamt Bregenz, Kunsthaus Bregenz, Martinsturm, Ready Maid, Festspielhaus und der Fischersteg abgebildet. Und selbstverständlich darf unser Maskottchen Monti nicht fehlen.

Die Fans dürfen sich auf vielen Highlights in diesem Jubiläumsjahr freuen, wobei diese jedoch von der Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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