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Zukunftsideen für den Friedhof Erlach

©Christof Egle
Studenten der Uni Liechtenstein entwickelten 16 Projektvorschläge
Diesseits trifft Jenseits - Ausstellung Projekte für Friedhof Erlach

Götzis. Die Bestattungskultur hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. War früher der Holzsarg Standard, finden heute über 80 Prozent Urnenbestattungen statt. Demensprechend verändert haben sich auch die Anforderungen öffentlicher Friedhöfe. Durch den frei werdenden Raum, bieten sich auch neue Möglichkeiten der Nutzung eines Gräberfeldes. Die Marktgemeinde Götzis beschäftigt sich aktuell mit der Zukunft des Friedhofs Erlach, der sowohl funktionell als auch optisch in die Jahre gekommen ist. In Zusammenarbeit mit der Uni Liechtenstein setzten sich 16 Studenten aus allen Teilen der Welt, zusammen mit Studienleiter Dieter Jüngling sowie Architekt Hugo Dworzak mit der Thematik auseinander. Herausgekommen sind 16 verschiedene, sehr persönliche Projektvorschläge, welche nun in der Pfarrkirche St.Ulrich präsentiert wurden. Drei der Studenten, Katharina Bitschnau, Kerstin Thurnher und der Götzner Maximilian Zwickl stellten ihre Konzepte näher vor. So unterschiedlich die einzelnen Ideen auch sind, einiges war dann doch bei den meisten ähnlich. Der Friedhof soll nicht mehr nur als Ruhestätte der Toten, sondern auch als Begegnungszone der Lebenden wahrgenommen werden. Der Friedhof soll aufgewertet werden mit Bäumen, Plätzen, Ruhemöglichkeiten und Grünflächen, aber auch durch Geschäfte daran angrenzend. Die vorgeschlagenen Materialien sind sehr unterschiedlich, zeichnen sich aber durchwegs mit einer engen Naturverbundenheit auf, oft findet man Elemente in Bezug auf Wasser. Die Hinterbliebenen sollen den Friedhof als Erholungsraum wahrnehmen und so eine enge Verbundenheit mit den Verstorbenen wahrnehmen.

Pfarrer Rainer Büchel und Bürgermeister Christian Loacker bedankten sich bei den Studenten der Architekturklasse für ihren Einsatz. Diese bedanken sich umgekehrt für die spannende Aufgabe, verbunden mit der Möglichkeit raus aus dem Elfenbeinturm der Universität, nahe an die Menschen und die Realität zu gelangen. Bürgermeister Loacker wünscht sich einen Grundsatzbeschluss der Gemeinde für eine Neugestaltung des Friedhofs Erlach in den nächsten zwei Jahren, eine konkrete Umsetzung wird dann aber aus Pietätsgründen deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Pfarrer Büchel lud Studenten, Lehrende und Besucher in der Folge noch auf ein Zusammensein in der Kirche bei Brot und Wasser ein, verbunden mit der Möglichkeit zur Diskussion mit den anwesenden Studenten. Interessierte Gäste auch Vizebürgermeister Clemens Ender, Kulturgemeinderat Christoph Kurzemann, Kurt Fussenegger und Ralf Scheier vom Bauamt, sowie der Friedhofsverantwortliche der Gemeinde Martin Gaiser.

Die Ausstellung in der Götzner Pfarrkirche ist bis Mitte April geöffnet. CEG

 

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