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Zukunft des Ortszentrums diskutiert

Viele Anregungen zur Zentrumsentwicklung im Adalbert-Welte-Saal
Viele Anregungen zur Zentrumsentwicklung im Adalbert-Welte-Saal ©Henning Heilmann
Frastanz. (he) Die Neugestaltung und Stärkung des Ortszentrums von Frastanz nimmt konkretere Formen an. Im Adalbert-Welte-Saal wurden Entwürfe zum Masterplan vorgestellt und Interessierte konnten sich mit Anregungen, Lob und Kritik einbringen.
Entwürfe zur Zentrumsentwicklung präsentiert

Im Mittelpunkt der Pläne für das Zentrum stehen Überlegungen, wie in Frastanz eine einheitliche Zentrumsstruktur geschaffen und das Dorfzentrum gestärkt werden kann. So soll ein attraktiver Dorfplatz als Ort der Begegnung mit Geschäften entstehen, Fußgänger gefördert und die Naturräume mit hohem Freizeit- und Erholungswert erhalten werden. Das Rathaus soll langfristig durch ein modernes Gemeindehaus ersetzt und neue Wohnmöglichkeiten im Ortszentrum geschaffen werden.

Anregungen willkommen

Die Planungsgruppe Zentrum Frastanz besteht aus den Architekten Markus Amann, Martin Summer, Walter Müller, Hermann Gort und Peter Schneider. „Der Masterplan ist ein Steuerungsinstrument für die Architekten. Genauso wichtig ist aber, welche Anregungen die Bevölkerung einbringt“, erklärte Martin Summer. Bürgermeister Eugen Gabriel nannte als Ziel, mit den Anregungen der Mitbürger die bisherigen Überlegungen zu vertiefen und in etwa einem halben Jahr „eine gute Grundlage zu erarbeiten“. Als Moderator führte Helmut Bechter durch den Abend.

Eingangs zeigten die Architekten Beispiele, wie ein gelungener Dorfplatz, der gerne angenommen wird, entstehen kann. Ein solcher Dorfplatz soll am Gasthaus Kreuz mit Gastgarten entstehen. Diskussionsteilnehmer regten an, die Post in Zentrum zu holen, ein Lebensmittelgeschäft anzusiedeln und Autoverkehr zu vermindern. Auch eine Verkehrsführung auswärts über die Singergasse wurde ins Gespräch gebracht. Da gerade für Bewohner der Parzellen das Auto dennoch meist unverzichtbar sei, sollen genügend öffentliche Parkplätze, zum Beispiel in Tiefgaragen, entstehen.

Fußgänger fördern 

 Von den Verkehrsingenieuren Besch & Partner erklärte Anton Gächter Überlegungen zum Ortszentrum aus verkehrstechnischer Sicht. Beispielsweise soll die Engstelle in der Hauptmann-Frick-Straße entschärft werden, hier muss jedoch noch mit den Eigentümern eine Lösung gefunden werden. Über einen Streg über die Samina oberhalb des Skaterplatzes soll eine sichere Fußgängerverbindung von „Auf der Ratsch“ ins Zentrum geschaffen werden, um so die derzeitige Schulwegführung entlang des Amerlügner Wegs zu umgehen. Diese Idee fand großen Anklang.

Eines der nächsten Bauvorhaben im Ortzentrum ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit Self-Check-In-Hotel, welches die Raiba Frastanz-Satteins und die E-Werke Frastanz auf dem Parkplatz und den umliegenden Flächen der beiden Firmensitze errichten. Baubeginn ist voraussichtlich 2017, die Bauzeit etwa eineinhalb Jahre.

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