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Zu wenig Qualität und Disziplin

ADEG-Erstligist Austria Lustenau sucht eine vernünftige Lösung, gibt Rene Gartler ein Comeback beim FC Lustenau?

Abstiegszone Lustenau! Die Richtung für die beiden Ländle-Erstligisten zeigte im Herbst ganz klar nach unten. Klar, dass da Ursachenforschung betrieben wird und vom Weihnachtsfrieden wenig die Rede ist.

Handgreiflichkeiten

Bei der Austria soll es vielmehr ein Köpferollen geben. Präsident Hubert Nagel will sich von “schwierigen Typen” trennen. Nachdem es zuletzt sogar zu Handgreiflichkeiten mit FCL-Spielern kam, prüft die Austria, ob Verträge nicht vorzeitig aufgelöst werden können. “Wir suchen jedoch eine vernünftige Lösung und wollen uns das Arbeitsgericht ersparen”, so der Austria-Boss. Ganz oben auf der Abschussliste steht die “Ost-Connection” mit Günes, Haunschmid und Sulimani. Nicht die einzigen Problemfälle im grünweißen Team. Denn neben der Disziplin fehlte es bei der Austria auch an Qualität. Zu viele Mitläufer machten das Team zum Abstiegskandidaten. Nagel kündigt Veränderungen an. Vor allem im Sturm und auf der Torhüterposition.

Nur 17 erzielte Treffer

Ebenfalls Verstärkungen braucht der FC Lustenau. Trainer Eric Orie bevorzugt Routiniers, um der Mannschaft mehr Halt zu geben. Mit Maicon (statt Gil) wurde ein Wechsel bereits vollzogen, Bei Regis wird noch zugewartet. Der Brasilianer ließ aber jegliche Durchschlagskraft vermissen. Er wird wahrscheinlich gegen einen Landsmann ausgetauscht. Auch Dollinger und Unverdorben haben wenig überzeugt. In beiden Fällen müssten allerdings die Verträge aufgelöst werden. Mit nur 17 erzielten Treffern ist das Stürmerproblem beim FC Lustenau offensichtlich. In diesem Bereich muss der Hebel angesetzt werden. Denkbar ist sogar eine Rückkehr von René Gartler, der bei Rapid nicht glücklich ist und möglicherweise erneut per Leihvertrag im Ländle landet.

 

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