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Zu viel Futter, zu wenig Bewegung: Rund die Hälfte aller Haustiere ist zu dick

Wer kann bei diesem Blick schon nein sagen...
Wer kann bei diesem Blick schon nein sagen... ©SXC (Themenbild)
Sie betteln, gucken mit großen Augen und haben fast immer einen gefüllten Futternapf: Auch in Deutschland ist das Problem übergewichtiger Haustiere bekannt. Schätzungen zufolge ist rund die Hälfte von ihnen zu dick.

Eine Umfrage unter 865 Hunde- und 243 Katzenbesitzern, die 2012 in der Zeitschrift “Tierärztliche Praxis Kleintiere” erschien, ergab folgende Ergebnisse: Rund 52 Prozent der Hunde und Katzen waren übergewichtig. Die Hunde aller Befragten wogen zwischen 2,2 und 95 Kilogramm, die Katzen zwischen 2 und 11 Kilogramm.

Ursachen für Übergewicht bei Haustieren sind Experten zufolge vor allem zu große Mengen an Futter und ein dauerhaft gefüllter Napf anstelle von festen Essenszeiten. Hinzu kommt zu wenig Bewegung. Die Umfrage für die Zeitschrift ergab, dass 95 Prozent der Hunde und 65 Prozent der Katzen zudem Extra-Futter als Belohnung erhielten.

Hunde mit schlanker Linie erkennen Frauchen und Herrchen unter anderem daran, dass sie Rippen und Wirbelsäule spüren können.

Die Ernährung von Tieren spielt auch in der Wissenschaft eine Rolle: So gibt es etwa an der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik. Die Freie Universität in Berlin hat ein Institut für Tierernährung. Halter von Haustieren können sich über Informationstelefone mit Ernährung-Tipps versorgen.

Übergewicht bei Hunden und Katzen erkennen und reduzieren: Peta gibt Tipps (dpa)

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