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Zielpunkt-Pleite hinterlässt auch in Vorarlberg Spuren

Die Insolvenz von Zielpunkt ist auch in Vorarlberg spürbar.
Die Insolvenz von Zielpunkt ist auch in Vorarlberg spürbar. ©EPA
Schwarzach. Die Insolvenz von Zielpunkt ist auch für die Vorarlberger Lebensmittelindustrie spürbar, war die Handelskette doch Kunde von Vorarlberger Zulieferbetrieben.

Der Vorarlberger Lebensmittelgroßhändler Gunz in Mäder kann auf das erfolgreichste Jahr seines Bestehens zurückblicken. Der Umsatz konnte heuer um gut acht Prozent auf 122 Millionen Euro gesteigert werden, erklärt Geschäftsführer Werner Gunz gegenüber VOL.AT.

Gesamte heimische Lebensmittelindustrie betroffen

Zwar konzentriert sich Gunz stark auf den Handel außerhalb Österreichs – dennoch ist der Großhändler wie auch die restlichen Vorarlberger Lebensmittelproduzenten von der Insolvenz der Zielpunkt-Kette betroffen. Zur Größenordnung der Ausfälle will sich Gunz nicht äußern, es entstehe dem Unternehmen jedoch kein finanzieller Schaden. Man habe sich über Versicherungen abgesichert gehabt, betont man in Mäder.

Ölz verliert wichtigen Wien-Kunden

Auch für die Firma Ölz in Dornbirn war Zielpunkt ein wichtiger Kunde für den Raum Wien. “Bereits in den letzten beiden Monaten dieses Jahres sind die Auswirkungen in unserem Frischdienst im Verkaufsgebiet Ost-Österreich spürbar geworden”, bestätigt Vertrieb-Geschäftsführerin Daniela Kapelari-Langebner. Die Insolvenz werde sich daher auch auf das kommende Jahr niederschlagen. “Für 2016 gehen wir davon aus, dass durch die Zielpunkt-Insolvenz bis zu fünf Prozent des Inlandsumsatzes nicht kompensiert werden kann.”

 

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