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Zerstörerische Wasser

Eine spannende Fotoausstellung
Eine spannende Fotoausstellung ©Alexander Stoiser
Am Freitag, dem 3. August, eröffnete Bürgermeister Burkhard Wachter die Ausstellung „Zerstörerische Wasser" in der galeria ad fontanas.
Zerstörerische Wasser

Neben Vizebürgermeister Michael Zimmermann und zahlreichen Gemeindevertretungsmitgliedern waren auch DI Andreas Reiterer, Sektionsleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg und Gebietsbauleiter DI Wolfgang Schilcher von der WLV Bludenz und Pfarrer Hans Tinkhauser anwesend.

Bürgermeister Wachter erwähnte in seiner Rede die Segnungen der guten Wasserqualität und die Nutzung der Wasserkraft sowie auch die zerstörerischen Kräfte, welche die vier großen Wildbäche in Vandans entfalten können. Er würdigte in seiner Ansprache vor allem die Bemühungen von Rudolf Sagmeister, der federführend am Zustandekommen dieser Ausstellung beteiligt war.

“In Archiven von Innsbruck bis Bregenz forschte er nach Daten und Bildern zu dem schrecklichen Ereignis, dessen Datum sich am 12. August zum Achtzigsten mal jährt,” so Bürgermeister Wachter in seiner Rede. “Besonders tragisch war, dass bei diesem Schadereignis fünf Menschenleben zu beklagen waren,” führte Wachter weiter aus.

Diesen Toten wurde eine Gedenkminute gewidmet, bevor Rudolf Sagmeister sein umfangreiches Wissen zum Murereignis im Mustergielbach vortrug. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Laura Bitschnau auf der Geige.

Großes Einzugsgebiet

Anschließend wurden den Besuchern zwei Luftbilder gezeigt. An Hand dieser Aufnahmen erklärte DI Helmut Aschauer, ehemaliger Gebietsbauleiter der WLV Bludenz, das Einzugsgebiet des Mustergielbaches, dessen Steilheit und den Bachverlauf sowie den Mündungsbereich im Gemeindegebiet.

„Die Schuttmassen, die sich im Einzugsbereich des Mustergielbaches befinden, werden heute durch die umfangreichen Verbauungsmaßnahmen recht gut gebändigt,” so DI Aschauer. „Die Ablagerungsbereiche sind nach menschlichem Ermessen zwar ausreichend, die Querung bei der Brücke der Dorfstraße stellt aber nach wie vor ein Gefahrenpotential dar,” so Aschauer weiter.

Historische Fotos

Wirklich interessant sind die ausgestellten Fotos anzusehen. Es handelt sich durchwegs um sehr seltene Aufnahmen des Katastrophenereignisses und den anschließenden Aufräumungs- und Verbauungsmaßnahmen. Vergleichsfotos aus ähnlichem Blickwinkel zeigen, wie dicht der heutige Siedlungsraum im ehemaligen Murgebiet mit Wohnhäusern verbaut ist.

Passend zur Ausstellung wurde von Rudolf Sagmeister ein Fotobuch aufgelegt, das bei ihm und im Gemeindeamt/Bürgerservice käuflich zu erwerben ist. Die Ausstellung, bei der Herr Sagmeister und DI Aschauer für Fragen der Besucher anwesend sind, ist noch bis zum 25. August zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Mittwoch von 17 bis 19 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr

Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann nach Anfrage bei Vandans Tourismus (05556/72720 – 51) ein Besichtigungstermin vereinbart werden.

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