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Zehntes Bundesland in Feldkirch zu Gast

Im Rahmen von Stadtführungen entdeckten die Auslandsösterreicher Feldkirch.
Im Rahmen von Stadtführungen entdeckten die Auslandsösterreicher Feldkirch. ©VN/Schweigkofler
feldkirch. (VN-gms) Vier Tage lang war Feldkirch, wie Vize-Bürgermeisterin Barbara Schöbi-Fink sagte, „der Nabel der Welt“.Grund war die alljährliche Tagung des Auslandsösterreicher-Weltbundes (AWÖB) in Feldkirch.

Der Verband ist Träger-Organisation für die Österreicher-Vereine weltweit und die offizielle Interessenvertretung von etwa 500.000 Österreichern, die dauerhaft im Ausland leben. Etwa 300 Teilnehmer nutzten die Zeit, um Feldkirch zu entdecken und gemeinsam zu tagen. Im Rahmen eines Festaktes wurde zudem Stefan Sagmeister, Vorarlberger Designer in New York, zum „Auslandsösterreicher des Jahres“ gekürt.

Aber die Auslandsösterreicher hatten auch eine politische Forderung an die Heimat im Gepäck. Sie sprachen sich klar gegen die Einschränkung der Briefwahl aus und wünschen sich stattdessen längere Fristen, um das Wahrnehmen des Wahlrechts zu erleichtern. Endziel wäre, so Vizepräsident Jürgen Em, das E-Voting einzuführen. Bisher nutzen aus dem „zehnten Bundesland“ nur etwa 25.000 bis 50.000 Österreicher das Wahlrecht. Hier wolle man die Wahlbeteiligung erhöhen, um so mehr politisches Gewicht zu erlangen, so AWÖB-Präsident Gustav Chlestil, der sich außerdem auch Auslands-österreicher im Parlament wünscht.

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