Zaungäste aktiv bei Feuerwehrprobe

Knapp 100 Zaungäste bei der Feuerwehrübung in Koblach.
Knapp 100 Zaungäste bei der Feuerwehrübung in Koblach. ©Emir T. Uysal
Koblacher Floriani und Jungfeuerwehr probten für den Ernstfall.
Feuerwehrübung in Koblach (2018)
NEU

Koblach. Um ihre Feuerwehrprobe so realistisch wie möglich nachzustellen, loste die Feuerwehr Koblach auf Facebook Übungsdarsteller unter ihren Fans aus. Diese wurden dann zu den Feuerwehrübungen vergangenen Samstag beim Betriebsgelände der Firma Loacker Sport- und Gartenbau geschminkt und mit Kunstblut in Szene gebracht. Zuerst wurde zur Probe der Jungfeuerwehr gerufen: Ein Pkw brannte und die darin befindende Person musste geborgen werden. 20 Nachwuchsfloriani überblickten rasch die Situation und sicherten den Unfallort ordnungsgemäß. „Am meisten machte es Spaß den Brand zu löschen“, erklärte Amelie Mair (13) euphorisch. „Das wickeln mit dem Schlauch müssen wir jedoch noch etwas üben“, meint Corinne Staggl (12). Direkt im Anschluss organisierten die Übungsvorbereiter Fabian Fischer und Marcel Loacker das nächste Szenario: Verkehrsunfall auf der Dreiet-Straße. Drei Fahrzeuge waren darin verwickelt; eines hat sich überschlagen, eines fuhr in den Graben und eines schleuderte sich in einen Baum. Fünf Opfer mussten erstversorgt werden.

Realistische Übung

Fischer moderierte die Übung und suchte zu Beginn drei zufällige Zaungäste aus, die als Erstversorger zum Unfall gekommen sind. Sie mussten fortan aktiv bei der Übung mithelfen. Die Warnblinkanlage gesetzt, musste auch noch das Warndreieck in Position gebracht werden. Dann folgte 122 … der Notruf in der Zentrale. Diese wussten von der Probe Bescheid und alarmierten die Blaulichtorganisationen per Pager. Währenddessen war ein Rotkreuz-Notarzt vor Ort, der den Ersthelfern Anweisungen zur Erste Hilfe gab. Zehn Minuten später waren dann 31 Feuerwehrkräfte aus Koblach mit Einsatzleiter Werner Jäger und weiteren fünf Rot-Kreuz-Sanitätern mit Einsatzleiter Sebastian Bösch vor Ort um die Unfallstelle abzusichern. Kommandant Jürgen Amann zeigt sich zufrieden mit der Übung: „Unsere Priorität ist es reibungslos mit der Rettung zusammenzuarbeiten.“ In den echten Einsätzen ist es dann auch wichtig, Schaulustige aus dem Gefahrenbereich zu entfernen und für die Eigensicherung zu sorgen. „Wir sind dankbar, dass wir das Betriebsgelände von Loacker immer für unsere Übungen zur Verfügung gestellt bekommen.“ ETU

 

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