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„Zälfabüabli“ - Das besondere Weihnachtsgeschenk

Lang ist es her ...
Lang ist es her ... ©Gerhard Burtscher
Ab sofort können Tschaggunser Leseratten und Gäste das „Zälfabüabli“,  des Hemwehbuach, auch an der Rezeption im Cresta Hotel erwerben. Damit findet sich das Buch an einem Schauplatz wieder, der für mich, den Autor, in seiner Jugend so etwas wie eine zweite nächtliche Heimat war.

Unvergessen die Fünfuhrtees, die wir jungen Hilfsschilehrer in der Taverne verbracht haben und unseren älteren und staatlich geprüften Kollegen an den Lippen gehangen sind, um ja nichts zu versäumen, was sie an Lebenswichtigem zu erzählen hatten. Unvergessen auch der Hans Amann und die Paula, die damaligen Wirtsleute, die wie Ersatzeltern dafür gesorgt haben, dass unser nächtliches Treiben trotz übersprühender Lebens- und Kontaktfreude immer irgendwie im Rahmen blieb.

„Jo kascht dr denka!“, hätte ich sicher geantwortet, hätte mich damals der Hans gefragt, ob ich als alter Knochen einmal meine Kindheitserinnerungen hier lagern würde. Und jetzt, wo dem so ist, freut es mich natürlich, dass die Petra Ganahl und ihre Jungmänner, die aktuell die Geschicke des Hauses leiten, mir das ermöglichen. Sollten Sie zu den Wenigen gehören, die dieses Buch, diese Liebeserklärung an Tschagguns, noch nicht besitzen oder gelesen haben, ist dies der Moment, diese Lücke zu schließen. Wenn Sie das in der Cresta tun, lässt sich das wunderbar mit einem Getränk an der stimmungsvollen Bar oder mit einem Abendessen verbinden, das Sie nicht so schnell vergessen werden. Es gibt Gerüchte, dass der junge Küchenchef ein Magier sei und seine Gäste mit seinen Kreationen regelrecht verzaubern soll.

„Des probiaran miar jätzt efach amol us“, sagte die Berthild aus dem Ganzenahl und warf ihrem Mann einen schmachtenden Blick zu. „In ama Lesecafé söllan scho ganz wildi Sacha passiart si.“ Der Hubert, ihr Mann, schnaufte schwer bei der Vorstellung von einem Abend außerhalb der heimischen vier Wände, aber es fehlte ihm die Kraft, ihr zu widersprechen. An genau diesem Abend wollen Zeugen gesehen haben, wie die Beiden verliebt wie zwei Enten von der Cresta nach Hause gewackelt sind. Ihre Herzen sollen dabei geleuchtet haben.

„Zälfabüabli“ – Eine Kindheit in Tschagguns. ISBN 978-3-200-03668-0.  Umfang 96 Seiten, fotobrillianter Panoramadruck, gebunden, hochwertige Ausstattung. Verlag: Burtscher Marketing, Schwarzach. Eine Leseprobe und weitere Bezugsquellen finden Sie im Internet unter www.burtscher-marketing.at/buch.

 

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