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Wärme aus heimischer Biomasse

Dornbirn - 3,2 Millionen Euro investiert die Stadt Dornbirn in ein neues Holzheizwerk auf dem Gelände des Bauhofs an der Gütlestraße.
Heizwerk versorgt städtische und private Objekte

Über eine fast drei Kilometer lange Leitung werden ab Herbst unter anderem der Campus II, das Pflegeheim Lustenauer Straße, das Krankenhaus, die Hauptschulen an der Lustenauer Straße, die Polytechnische Schule, das Vereinshaus, die Volksschule und Hauptschule Markt, das Bundesgymnasium, die Stadtbücherei, das Sonderpädagogische Zentrum sowie private Abnehmer mit Wärme versorgt. Ein Teil des Leitungsnetzes ist bereits fertiggestellt. Vom Bauhof bis zum Krankenhaus wurden die Rohre im Achdamm verlegt. Die Querung der Stadtstraße erfolgte in einer einzigen Nachtschicht, um Verkehrsbehinderungen in Grenzen zu halten. Ende August wird der Abschnitt vom Pflegeheim in Richtung inatura und Stadtzentrum in Angriff genommen.

Hohe Leistung

Zwei Holzkessel mit 1700 und 550 KW sind das Herzstück des Kraftwerkes. Sollte es einen Ausfall geben, steht ein Ölkessel in Reserve. „Modernste Filteranlagen sorgen für eine schadstoffarme Verbrennung“, verspricht DI Herbert Winkler vom Stadtbauamt. Die Belastung durch Abgase soll nicht höher als jene von zwei Einfamilienhäusern sein. Insgesamt sind rund 13.000 Schüttraummeter pro Jahr für den Betrieb erforderlich. Damit können rund 750.000 Liter Heizöl eingespart werden. Die Stadt Dornbirn verfügt über 1400 Hektar Wald. Genug, um die Versorgung des Holzheizwerkes mit Hackschnitzeln sicherzustellen. Mit Holz geheizt werden seit Längerem schon das Rathaus, die inatura oder das Pflegeheim an der Höchster Straße.

 

Holzheizwerk

2220 KW beträgt die Heizleistung der beiden Kessel.

3,2 Millionen Euro investiert die Stadt in die Anlage beim Bauhof an der Gütlestraße

1400 Hektar Wald besitzt die Stadt Dornbirn.

5000 Hektar beträgt die gesamte Waldfläche auf Dornbirner Gemeindegebiet.

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