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Workshops für Migrantinnen

Das Fraueninformationszentrum FEMAIL beginnt bald mit der neuen Workshop-Reihe.
Das Fraueninformationszentrum FEMAIL beginnt bald mit der neuen Workshop-Reihe. ©FEMAIL/Verena Kogelnig
FEMAIL informiert frauenspezifisch über den Arbeitsmarkt.
FEMAIL veranstaltet Workshops

Feldkirch. (vko) Kennen Sie eine Frau wie diese: Sie ist Bankfachfrau und erhält Mindestsicherung? Eine Putzfrau – o pardon, Raumpflegerin – mit Universitätsabschluss? Oder eine Kollegin, die gar nicht mehr aus der Baby-Pause zurückkommt? Was sie gemeinsam haben ist, dass sie nicht aus Österreich stammen. Aus diesem Grund ist es schwer für sie, eine angemessene oder überhaupt Arbeit zu finden. An Frauen wie sie richtet sich eine Stelle, die in Vorarlberg einzigartig ist: FEMAIL bemüht sich unermüdlich um Anliegen von Frauen und um Gleichberechtigung. Nicht nur am Weltfrauentag.

Rundum-Information

Mit seinem aktuellen Projekt wendet sich der Verein an Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Viele von ihnen finden lediglich Anstellungen, die niedrige Qualifikationen erfordern und gering entlohnt werden – selbst Frauen mit hohen Bildungsabschlüssen. Das in Feldkirch beheimatete Fraueninformationszentrum wendet sich ab April in einer Reihe von Workshops an Betroffene. Landesrätin Katharina Wiesflecker gab den Anstoß, das Referat für Frauen und Gleichstellung der Landesregierung fördert die Reihe. In mehreren Modulen informiert FEMAIL über Grundlegendes: vom Arbeitsmarkt über das Sozial- und Gesundheitssystem in Vorarlberg bis zu Weiterbildungsmöglichkeiten. Für das Jahr 2018 sind bereits Vertiefungs-Workshops in Planung. In allen Bereichen stehen frauenspezifische Aspekte im Vordergrund.

Jung bis Alt, egal woher

Die am Projekt mitarbeitende Ingrid Andres streicht heraus, wie breit die Zielgruppe diesmal gefächert sei. Frauen zwischen 20 und 60 Jahren, egal welcher Herkunft werden angesprochen. Laut Andres fielen die Deutschkenntnisse unabhängig von der Dauer des Aufenthalts sehr unterschiedlich aus. Deswegen wird die Veranstaltung auf Deutsch, Türkisch und Arabisch angeboten – den verbreitetsten Sprachen unter den potentiellen Teilnehmerinnen. Sein Augenmerk richtet FEMAIL auf eine sonst wenig beachtete Gruppe. „EU-Frauen sind ein großes Thema“, betont Andres. „Für sie gibt es wenige Angebote. FEMAIL ist für sie die Anlaufstelle.“

Informationen und Anmeldungen bei: Cigdem Gökmen-Erden, FEMAIL, 05522/31002-18

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