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"Wollte immer schon das Dorf aktiv mitgestalten"

Silvia Fröhle bekleidet seit Frühling das Amt der Ortsvorsteherin in Nofels.
Silvia Fröhle bekleidet seit Frühling das Amt der Ortsvorsteherin in Nofels. ©Emir T. Uysal
Silvia Fröhle (63) ist neue Ortsvorsteherin in Nofels. 
Silvia Fröhle

NOFELS Mit einem aufgeregten Lächeln wurden wir von Silvia Fröhle (63) in Empfang genommen. Es ist ihr erstes Interview als Ortsvorsteherin. Seit den Gemeinderatswahlen im Frühling bekleidet die gebürtige Noflerin ihr neues Amt. Die über 4000 Einwohner fassende Parzelle im westlichsten Teil Feldkirchs darf sich freuen: "Ich wollte schon immer das Dorf aktiv mitgestalten", erklärt Fröhle. Die Ortsvorsteherin selbst ist schon viele Jahre aktives Mitglied und stellvertretende Obfrau des Krankenpflegevereins Nofels. Vor dreieinhalb Jahren trat Fröhle ihre Pension an und schon lange Zeit davor war es ihr sehnlichster Wunsch, das Dorf mitzugestalten.

Als Doris Wolf ihren Posten abgegeben hat, lag ihre Nachfolge bereits auf der Hand. „Mein Herz schlägt für Nofels“, hält die Neo-Ortsvorsteherin fest. Wenn du hierherziehst, wirst du mit offenen Armen empfangen. „Damals, als mein Ehemann hierherzog, klopften ziemlich bald Mitglieder der Frohsinn Nofels an die Tür, weil sie Wind davon bekommen haben, dass er musikalisch talentiert ist!", erzählt Fröhle. „Das ist auch wirklich besonders hier – ein unvergleichbares Vereinsleben wird in Nofels geboten.“

Synergien nutzen

Und die 24 Ortsvereine haben so einiges zu bieten: Platzkonzerte, gemeinsames Radeln, Skibasare, „Nofler Hock“, altersübergreifende Turnstunden, Beachsoccer-Turniere und natürlich der über die Grenzen bekannte „Nofler Ball“. Was sich bislang noch schwierig gestaltet hat, war das Vorstellen gegenüber den Vereinen. Fast sämtliche Jahreshauptversammlungen blieben bislang aus. Was Fröhle aber schon seit vielen Jahren beobachtet, ist der Zusammenhalt zwischen den Vereinen. Hier herrsche kein Konkurrenzgedanke, sondern man greife sich aktiv unter die Arme. Der „Nofler Dorfball“ sei dabei ein Paradebeispiel, wo es zahlreiche Vereine einmal jährlich ein Wochenende lang krachen lassen. Alles was hier an Mobiliar, Geschirr und Technik benötigt wurde, wurde auch gemeinsam angeschafft. Umso hoffnungsvoller blickt Fröhle nun in die Zukunft: „Ich freue mich schon, wenn die Events wieder losgehen und wir wieder gemeinsam das Dorfleben zelebrieren können.“ ETU

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