Wolfurter Weihnachtsfilme echte Blockbuster

Wolfurter Weihnachtsfilm mit Kindern vom Kindergarten Rickenbach.
Wolfurter Weihnachtsfilm mit Kindern vom Kindergarten Rickenbach. ©Qelle: youtube
 Wolfurt. In der Vorweihnachtszeit musste wegen der Coronapandemie auf liebgewordene Traditionen verzichtet werden. Die Marktgemeinde Wolfurt produzierte deshalb vier Weihnachtsfilme, die in den Adventwochen vorweihnachtliche Freude vermitteln sollten. Vom Publikum wurden sie begeistert aufgenommen.
Wolfurter Weihnachtsfilme VOL

 

Die Weihnachtszeit ist in diesem Jahr ein wenig anders verlaufen, wie wir das aus den letzten Jahren gewohnt waren. Corona geschuldet musste auf liebgewordene Traditionen verzichtet werden. Es gab keinen Weihnachtsmarkt im Schlosshof, das Adventsingen musste abgesagt werden und auch gemeinsame Vorbereitungen auf das schönste Fest im Jahr waren nicht möglich. In der Marktgemeinde Wolfurt hat man sich entschieden, der Vorfreude auf das Fest in ein wenig anderer Form Raum zu geben.

Prominente Unterstützer

Marlies Jakob, seit Oktober für das Veranstaltungsmanagement in Wolfurt zuständig und damit auch „Herrin“ über Cubus und Schloss Wolfurt, zumindest, was die Veranstaltungen in diesen Locations anlangt, hat sich die Aktion „Weihnachtsfilme“ einfallen lassen. Sie sprach den Kindergarten Rickenbach, den Kulturkreis, Pfarrer Duema sowie mit Bürgermeister Christian Natter und Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger Wolfurts politische Spitze an, die sie bei dem Projekt gerne unterstützten. Natürlich spielt auch Schloss Wolfurt eine nicht unwichtige Rolle. So entstanden vier Streifen, die für einen kurzen Moment geholfen haben, die Distanz, die Corona schafft, zu überbrücken und ein gemeinsames Weihnachtsgefühl zu erzeugen.

Überaus großes positives Echo

Der erste Film startete am Freitagabend, 27. November. Geplant war, in jeder Adventwoche jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag nach Einbruch der Dämmerung die Filme zu zeigen. Marlies Jakob: „Die Reaktionen auf unseren ersten Weihnachtsfilm waren so positiv, dass wir uns entschlossen haben, die restlichen drei Filme täglich und das den ganzen Tag über zu zeigen.“ Aufführungsort war Buch & Spiel in der Musikschule. Dort flimmerten die Filme über ein Display im großen Schaufenster. Zu sehen sind sie zudem auf der Homepage der Gemeinde (www.wolfurt.at) und auf youtube (Suchbegriff: Wolfurter Weihnachtsfilme). In jeder Adventwoche kam ein weiteres weihnachtliches Filmwerk dazu. Damit waren dann in der vierten Woche alle vier Filme hintereinander in Endlosschleife zu sehen.

Start mit dem Kindergarten Rickenbach

Im Mittelpunkt standen immer die jeweiligen Protagonisten. Das Schloss diente als reizvolle Filmkulisse und zu sehen waren auch Ansichten und Ausblicke vom Schloss. Im ersten Weihnachtsfilm wirkten sechs Kinder des Kindergartens Rickenbach mit. Sie saßen im Schlosshof auf einem alten Hornerschlitten und erzählten, was für sie Weihnachten bedeutet und was auf ihren Wunschzetteln ans Christkindle steht.

Musik und Lesung

Der zweite Weihnachtsfilm brachte, unter Organisation des Kulturkreises Wolfurt, einen musikalischen Leckerbissen und eine Lesung. Mezzosopranistin Martina Gmeinder sang „Immer wenn es Weihnacht wird“ von Norbert Wallner und „Halleluja Halleluja“ von Iván Kárpáti, der sie auch bei beiden Liedern am E-Piano begleitete. Manuela Bundschuh schlüpfte im Schlosshof in die Rolle der Vorleserin und gab reizende Geschichten aus „Sternchenmorgen“ von Elke Bräunling zum Besten.

Spaziergang der Hoffnung

Der Weihnachtsfilm der dritten Adventwoche gehörte Pfarrer Marius Duema. Er nahm die Zuseher mit auf einen Spaziergang von der Höhlenkrippe durch den Ippachwald bis in den Schlosshof. Duema ließ dabei mit Gedanken über Zeichen der Liebe und der Hoffnung, über Freud und Leid und Anerkennung aufhorchen und sprach über die Freude, die gerade in dieser schwierigen Zeit nicht so leicht aufkommen will. Der dritte Adventsonntag (Gaudete) ist der „Sonntag der Freude“. Duema fragt sich, wie angesichts der weltweiten Coronapandemie noch Freude aufkommen kann. Er erinnerte an den Brief von Apostel Paulus an die Philipper, in dem er, selbst in großer Verzweiflung, von der Freude über die Menschwerdung des Gottessohnes schrieb, also auch in dunkler Zeit Gott immer bei uns ist.

Vom Zusammenhalt beeindruckt

Im vierten und letzten Weihnachtsfilm waren Bürgermeister Christian Natter und Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger die Protagonisten. Sie sinnierten über ein schwieriges Jahr und zeigten sich beeindruckt vom Zusammenhalt und Zusammenstehen in der Gemeinde. Der Bürgermeister durfte die vierte Adventskerze am Kranz entzünden und beide packten ihnen zugedachte Weihnachtspäckchen aus. Da kamen Wünsche wie Gesundheit oder auch Vorfreude aufs Fest, ruhige Momente erleben, etwas mehr Gelassenheit erreichen und der fromme Wunsch, endlich gemeinsam wieder Feste feiern zu dürfen heraus. Mit dem Probieren feiner Weihnachtskeksle wünschten sie den Wolfurterinnen und Wolfurtern schöne Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr, vor allem Gesundheit und sich den gesunden Humor zu erhalten.

 

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