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Wolford bekommt im Sommer 22 Millionen Euro

Wolford bekommt frisches Geld.
Wolford bekommt frisches Geld. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Der Vorarlberger Strumpf- und Wäschehersteller Wolford wird die mit dem künftigen chinesischen Mehrheitsaktionär Fosun vereinbarte 22 Millionen Euro schwere Kapitalzufuhr bis Ende August umsetzen.

Dies geht aus der am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlichten Einladung zu einer außerordentlichen Hauptversammlung hervor, auf der auch der Aufsichtsrat neu gewählt wird.

1,7 Millionen neue Aktien

Die Kapitalzufuhr über eine Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage um nominell 12,5 auf 48,85 Mio. Euro durch die Ausgabe von rund 1,7 Millionen neuen Aktien zum Preis von 12,80 Euro je Aktie wurde bereits im März anlässlich der paktierten Übernahme der Mehrheit von 50,87 Prozent zwischen den Wolford-Kernaktionäre und dem künftigen Hauptaktionär Fosun vereinbart. Altaktionäre sind laut HV-Tagesordnung berechtigt, für 20 alte Aktien 7 neue Aktien zu beziehen.

Kennzahlen und Aktienkurs; Factbox zu Einstieg von Fosun (China).
Kennzahlen und Aktienkurs; Factbox zu Einstieg von Fosun (China). ©Kennzahlen und Aktienkurs; Factbox zu Einstieg von Fosun (China). Gafik: APA

Frist bis 7. Mai

Der Ausgabepreis entspricht genau dem Kaufpreis, den die Kernaktionäre für ihre Aktien von Fosun erhalten. Der Preis liegt unter dem aktuellen Aktienkurs von 13,60 Euro und dem Übernahmeangebotspreis von 13,77 Euro je Aktie. Die Annahmefrist für das Fosun-Übernahmeangebot an die restlichen Wolford-Aktionäre läuft noch bis einschließlich 7. Mai 2018. Gegebenenfalls kann eine Nachfrist bis 13. August gewährt werden.

Delisting nicht ausgeschlossen

Bisher steht nicht fest, ob Fosun die Notierung von Wolford in Wien und/oder Frankfurt beenden will, ein Delisting der Aktie ist nicht ausgeschlossen. Die zwischen den Wolford-Kernaktionären und Fosun paktierte Übernahme der Mehrheit liegt derzeit bei den Kartellbehörden. Der Kaufvertrag über die Mehrheitsbeteiligung von 50,87 Prozent datiert vom 1. März. Verkauft wurden die bestimmenden Anteile von der WMP Familien-Privatstiftung, Sesam Privatstiftung und M. Erthal & Co. Beteiligungsgesellschaft m.b.H. und nahe stehender Personen.

(APA)

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