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Wohnen im Alter: Rankweil rüstet sich für Zukunft

Die 60 Betten im Haus Klosterreben sind derzeit voll belegt. Wie der Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten weiterhin gedeckt werden kann, soll in einem neuen Konzept aufgezeigt werden.
Die 60 Betten im Haus Klosterreben sind derzeit voll belegt. Wie der Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten weiterhin gedeckt werden kann, soll in einem neuen Konzept aufgezeigt werden. ©Marktgemeinde Rankweil
Seit der Abschaffung des Pflegeregresses ist die Nachfrage nach Pflege- und Betreuungsplätzen in Rankweil zunehmend spürbar. In Kombination mit der demografischen Entwicklung und einem Wandel der Bedürfnisse älterer Menschen steht die Marktgemeinde vor besonderen Herausforderungen. 

Um für diese gewappnet zu sein, wird nun ein neues Konzept für Pflege und Betreuung sowie Wohnformen im Alter ausgearbeitet.

Die Betten im Haus Klosterreben in Rankweil sind voll belegt, die Nachfrage nach betreuten Wohnangeboten im Haus Rebengasse steigt. Wie kann der Bedarf künftig gedeckt werden und welche Betreuungsmodelle und -angebote sind zukunftsträchtig? Wie geht man mit neuen Problemstellungen wie etwa dem Thema „Alter und Sucht“ um? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich derzeit eine Arbeitsgruppe rund um Bürgerserviceleiter Norbert Preg in Rankweil.

Klar ist, dass die Zahl der betreuungs- und pflegebedürftigen Personen weiter steigen wird, so ein Erkenntnis der Arbeitsgruppe. Aber auch die Bedürfnisse ändern sich: Verschiedene Formen von betreutem oder ambulant betreutem Wohnen sind im Vormarsch.

Vernetzung mit anderen Gemeinden

Um den Blick für die zentralen Herausforderungen im Bereich der Pflege und Betreuung zu schärfen, schaut Rankweil über den Tellerrand: So standen etwa Besichtigungen von Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Dornbirn, Andelsbuch, Höchst und Koblach auf dem Programm. Weitere sollen folgen. Der Austausch mit den dortigen Systempartnern bildet die Grundlage für die weiteren Überlegungen in Rankweil. Ziel ist es, einen Leitfaden zum Thema Pflege und Betreuung zu erarbeiten, der besonders die Aspekte „Wohnen im Alter“ und „Nachbarschaftshilfe“ berücksichtigt.

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