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Wohnanlage vom Montageband

Von rechts nach links wandern die einzelnen Wohnmodule: vom reinen Holzkörper bis zum fertig ausgestatteten Wohnmodul.
Von rechts nach links wandern die einzelnen Wohnmodule: vom reinen Holzkörper bis zum fertig ausgestatteten Wohnmodul. ©VN/Schweigkofler
Mäders neueste Wohnanlage wird in einer Nenzinger Fabrikshalle gefertigt.

Mäder, Nenzing. (VN-gms) Vom Spatenstich (26. September) bis zum Einzug am 21. Dezember diesen Jahres entstehen in Mäder, unmittelbar neben der Firma Messerle, zwei Wohnhäuser mit je zehn Drei-Zimmer-Wohnungen. Diese bieten Vorarlberger Holzbauqualität und werden bei 65 Quadratmetern Wohnfläche inklusive Betriebskosten 500 Euro Miete kosten. Möglich macht das ein modulares Bausystem von Kaufmann Bausysteme. Bei einem Ortsaugenschein in der Produktionshalle in Nenzing wurde präsentiert, wie das funktioniert. Geschäftsführer Christian Kaufmann zeigte Medienvertretern den Fertigungsprozess. Auf einer Gleisanlage werden die Module Schritt für Schritt fertiggestellt. Wie am herkömmlichen Fließband wandert dabei der Gebäudeteil von einer Station zur nächsten. Estrich, Malerarbeiten und Installationen erfolgen alle in der Fertigungshalle. „Bis auf den Parkett wird alles hier gefertigt“, erklärt Kaufmann. Seit vergangenen Freitag fahren dann Lkw mit den vorgefertigten Modulen in Richtung Mäder, wo der Aus- und Zusammenbau der Wohnanlage erfolgt.

Beeindruckendes Tempo

Was beeindruckt, ist die Geschwindigkeit, mit der gebaut werden kann. Pro Tag werden von 25 Mitarbeitern vier Module fertiggestellt, je drei bilden dabei eine Wohnung. Und in Mäder werden dann acht bis zehn Module am Tag zusammengebaut. Damit mit dieser Geschwindigkeit produziert werden kann, sind eine gute Logistik und Planung notwendig, erklärt Kaufmann. Er hat mit dieser Bauweise bereits Erfahrung. So wurden in Modulbauweise in Hannover ein Flüchtlingsheim und in Hamburg ein Studentenheim gebaut.

Angelehnt an die Mietkosten heißt das Projekt „Wohnen 500“. Vogewosi-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz zeigt sich begeistert. Immerhin wird ja nicht nur die Bauzeit gesenkt, sondern auch die Kosten sind geringer. Weitere Anlagen in Feldkirch und Höchst sind in Vorbereitung.

Arbeiten in Mäder

Aber nicht nur in Nenzing wird fleißig gearbeitet. Auch in Mäder geht es zügig voran. Nachdem die Bodenplatte vorbereitet wurde, werden jetzt die Module zusammengebaut und das erste von zwei Häusern wächst in Windeseile in die Höhe.

Natürlich gibt es bei diesem Mietpreis auch Einschränkungen. So gibt es keine Garagenplätze und nur die Wohnungen im Erdgeschoß sind barrierefrei zugänglich. Aber Vogewosi-Chef Lorenz legt Wert darauf, dass die Qualität jedenfalls stimmt. Die Nachfrage ist jedenfalls vorhanden. In Mäder sind schon alle 20 Wohnungen vergeben.

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