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Wohin Österreicher nun reisen können

©APA | Unsplash
Ab dem 16. Juni 2020 sind Reisen in einen Großteil der europäischen Länder wieder möglich - die Sicherheitsmaßnahmen sind allerdings nicht überall die gleichen.
Grenzen werden geöffnet

Nach Öffnung der Grenzen zu den östlichen Nachbarländern fallen am kommenden Dienstag auch die wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisebeschränkungen für die meisten anderen europäischen Staaten. Bei einigen Länder ist aber bei der Rückkehr nach Österreich weiterhin ein negativer Coronatest oder eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Ein Überblick.

Aktuell offene Grenzen

Bereits jetzt unbeschränkt reisen kann man von Österreich in die östlichen Nachbarländer Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien.

Auch bei der Rückkehr aus Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein gelten bereits jetzt keine Einreisebeschränkungen mehr. Allerdings öffnen Deutschland und die Schweiz ihre Grenze für Österreicher und andere EU-Bürger erst ab dem 16. Juni. Bis dahin sind Urlaubs- oder Shoppingreisen in die deutschsprachigen Nachbarländern noch nicht erlaubt. Ausnahmen gibt es aber für begründete Einreisen, darunter fallen Besuche von Lebenspartnern und Verwandten und wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern. Auch Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen sowie Personen, die Tiere versorgen müssen, dürfen nach Deutschland reisen.

Offene Grenzen ab 16. Juni

Ab dem 16. Juni fallen auch die Einreisebeschränkungen für die meisten anderen europäischen Ländern - darunter die Urlaubsländer Italien, Griechenland und Kroatien. Konkret fallen die Einreisebeschränkungen bei der Einreise aus: Belgien, Dänemark und den Färöer Inseln, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Irland, Zypern und die Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino und Vatikanstadt.

Für die norditalienische Region Lombardei gilt allerdings eine partielle Reisewarnungen, von Reisen dorthin wird vom Außenministerium abgeraten.

Corona-Regeln in unseren Nachbaarstaaten

1. Deutschland

In Deutschland variieren die Sicherheitsmaßnahmen nach Bundesland, das Tragen einer Maske ist derzeit noch großteils Pflicht. In Baden-Württemberg gibt es aktuell noch keine Lockerungen bei der Maskenpflicht, ebenso in Bayern. Im öffentlichen Raum muss mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten werden.

2. Schweiz

Hotels, Restaurants, Museen, Seilbahnen und andere touristische Einrichtungen proben mit einheimischen Gästen schon seit einigen Wochen den Betrieb mit Hygiene- und Abstandsvorschriften. Weil die Infektionszahlen seit April stark zurückgegangen sind, dürfen ab 15. Juni Gäste aus der ganzen EU und mehreren weiteren Staaten einreisen. Mund- und Nasenschutz wird empfohlen, wo es voll werden kann, etwa in Seilbahnen, Bussen oder im Zug, aber vorgeschrieben sind Masken nicht. Viele große Sommerfeste wie das Montreux-Jazzfestival, das Filmfestival in Locarno oder das große Festival der klassischen Musik in Luzern fallen zwar aus. Weil die Beschränkung von Besucherzahlen aber immer weiter gelockert wird, planen viele Veranstalter nun doch kleinere Kulturfeste.

3. Liechtenstein

In Liechtenstein wurden mit 6. Juni weitgehend alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise gelockert. Alle Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe sind wieder geöffnet, allerdings gelten auch weiterhin die Schutzkonzepte. Auf der Seite der Landesverwaltung gibt es zwar die Aufforderung zum Abstand halten, aber es ist nicht definiert, wie weit dieser sein sollte. Für das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel wird das Tragen einer Maske empfohlen, es gibt aber keine Verpflichtung dazu.

Corona-Regeln in den wichtigen Urlaubsländern

4. Italien

Hier läuft der Tourismus langsam wieder an. Hotels melden wieder Buchungen - auch wenn längst noch nicht alles offen ist. Nach rund drei Monaten mit Corona-Beschränkungen herrscht seit 3. Juni Reisefreiheit. Das Land öffnete seine Grenzen für Urlauber aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne wird von ihnen nicht mehr verlangt. Am 15. Juni sollen auch Kinos, Theater und Opernhäuser wieder aufmachen dürfen. Allerdings sind viele Konzerte langfristig abgesagt. Es gelten weiter Gesundheitsregeln, die meist strenger als in Österreich sind. An Flughäfen, Bahnhöfen sowie in Museen und an anderen öffentlichen Orten müssen Reisende mit Fieber-Scannern rechnen. Am Strand, in Restaurants und Hotels gelten spezielle Abstands- und Hygienevorschriften. Ausreichend Atemschutzmasken sollte man stets dabei haben. Die Fallzahlen gehen in Italien stark zurück. Manche Regionen freuen sich über Tage ganz ohne Neuinfektionen. Mit Abstand die allermeisten Fälle hat weiter die Lombardei. Für die Region gilt daher nach wie vor eine partielle Reisewarnung des Außenministeriums. Dies könnte im Fall des Falles bedeuten, dass den Reisenden bei Problemen dienst- oder arbeitsrechtliche Folgen oder im Fall konsularischer Hilfe Regressforderungen drohen könnten.

5. Frankreich

In weiten Teilen des Landes haben Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber wieder geöffnet. In Paris dauert das noch bis Ende Juni. Auch die Restaurants empfangen seit letzter Woche im ganzen Land wieder Gäste. Weil Paris sehr schwer vom Virus getroffen wurde, darf dort erstmal nur auf den Terrassen im Freien getrunken und gegessen werden. Freizeitangebote sind nun wieder verstärkt möglich, alle Strände und Parks sind wieder zugänglich. Große Museen und Monumente dürfen ebenfalls wieder Besucher empfangen. Berühmte Pariser Museen wie der Louvre oder das Musee d'Orsay öffnen allerdings erst in ein paar Wochen.

6. Kroatien

Für die Einreise nach Kroation wurde eine Internet-Seite erstellt, welche die Grenzformalitäten für Touristen beschleunigen soll - dies ist seit dem 28. Mai möglich. In Geschäften sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen von Masken und Handschuhen empfohlen, es gibt allerdings keine Pflicht dazu. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist einzuhalten.

7. Griechenland

In den meisten öffentlichen Gebäuden, Geschäften und Restaurants ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. In Lokalen dürfen maximal sechs Personen pro Tisch sitzen - ausgenommen sind minderjährige Kinder. Für Mitarbeiter ist eine Maske Pflicht, für Kunden gibt es eine nachdrückliche Empfehlung.

Reisebeschränkungen

Bei der Rückkehr aus den folgenden europäischen Ländern verlangt Österreich nach wie vor ein COVID-Gesundheitszeugnis nach einem negativen Coronatest oder eine verpflichtende 14-tägige Heimquarantäne: Großbritannien, Schweden, Spanien, Portugal, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Kosovo, Albanien, Republik Moldau, Weißrussland (Belarus). Russland und Türkei.

Reisewarnungen

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gelten nach wie vor Reisewarnungen für 21 Staaten weltweit. In Europa sind das nur noch Großbritannien, Portugal, Russland, Schweden, Spanien, die Türkei, die Ukraine und Weißrussland (Belarus).

Außerhalb Europas wird vom Außenministerium wegen der Pandemie weiterhin vor Reisen nach Brasilien, Ecuador, Indien, Indonesien, in den Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Senegal, Südafrika und in die USA gewarnt.

(APA/VOL.AT)

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