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Wo jeder mit der „Leeze“ fährt

In Münsters Innenstadt fährt man gern mit dem Rad.
In Münsters Innenstadt fährt man gern mit dem Rad. ©Edith Rhomberg
Festivelo rückt Fahrradfahren in der Stadt in den Mittelpunkt.
Eine Stadt fährt Rad

Lustenau. Dass Radfahren in Lustenau auch Chefsache ist, hat sich längst herumgesprochen. Das Faible für diese wieder zeitgemäße Art der Mobilität möchte Bürgermeister Kurt Fischer allerdings nicht allein für sich beanspruchen. „Das ganze Rathaus radelt“, sagt er über die Vorbildwirkung auf die Bewohner der Gemeinde. Auch in der deutschen Fahrradhauptstadt Münster wird seit jeher viel geradelt. „Von den gut einer Million Wege innerhalb von 24 Stunden werden etwa 40 Prozent mit dem Fahrrad zurückgelegt“, sagt der Journalist Josef Thesing. In der Stadt Münster leben knapp 320.000 Menschen. Insider schätzen, dass es in der Domstadt in Westfalen etwa doppelt so viele Fahrräder gibt. „Der Verkehr in Münster ist ohne Fahrräder nicht denkbar“, betont Thesing. Seine Stadt habe den höchsten Radverkehrsanteil in Deutschland. „Münster ist mehrfach zu Deutschlands Fahrradhauptstadt gewählt worden. Beim letzten Ranking landete sie „nur“ auf Platz zwei hinter Karlsruhe“, informiert er weiter.

Eine Stadt fährt Rad

Der Vortrag aus der deutschen Fahrradhauptstadt am kommenden Freitag um 20 Uhr an der Dornbirner Straße 19 ist einer von vielen Aspekten bei den Fahrrad-Festwochen „Festivelo“, die seit dem 11. Juli laufen. Anlass dazu bot eine Ausstellung, die schon in Frankfurt, München oder Berlin begeisterte. Die vielbeachtete Schau „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“ des Deutschen Architekturmuseums DAM, Frankfurt am Main, wird noch bis 22. August in Lustenau gezeigt. „Eine Stadt fährt Rad“ heißt es dann, wenn Josef Thesing zu Gast ist. Er weiß einiges zu berichten – auch über das Chaos, das viele Räder in der Stadt zuweilen verursachen. Die mehr als 25 Jahre alte Radstation am Bahnhof in Münster gilt als das größte „Fahrradparkhaus“ in Deutschland, aber es reicht nicht aus.

Mit dem Fahrrad geht es am schnellsten

Über Münster werden die Besucher des Vortrags nicht nur das erfahren: Die Entfernungen in der Stadt sind vergleichsweise kurz, es gibt keine Steigungen, und an allen wichtigen Straßen existieren Radwege. Radfahrer dürfen fast überall fahren, während die gesamte Innenstadt zwischen Servatiplatz über den Prinzipalmarkt bis zum Domplatz für private Pkw gesperrt ist. Wer in der Innenstadt von Münster irgendwo hin will oder muss, der ist mit dem Fahrrad am schnellsten. Das gilt auch für die vielen Studenten, die mit der „Leeze“, wie es im Volksmund heißt, ihre Institute bequem erreichen können.

Termin:

Freitag, 14. August, 20 Uhr, Lustenau, Dornbirner Straße 19,

„Eine Stadt fährt Rad“, Vortrag von Josef Thesing, Journalist aus Münster.

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