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Wälder lassen Liftplaner bauen

Lech (VN) - Die Regio Bregenzerwald stimmt auf Basis einer privatrechtlichen Vereinbarung Skiverbindung nach Warth zu.
Arlberg plant Liftverbindung
Auenfeldprojekt in der Schwebe

Eines gleich vorweg: Pläne, den hinteren Bregenzerwald mit den Liftanlagen von Lech zu verbinden, wurden bereits in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts gewälzt. Jetzt scheint wieder Bewegung in das Vorhaben der Skilifte Lech zu kommen, die Skigebiete von Lech über eine zwei Kilometer lange 10er-Gondeleinseil­umlaufbahn (siehe Grafik) unter dem Begriff Auenfeldjet mit jenen von Warth und Schröcken zu verbinden.

Limits auch bei Parkflächen

„Auf Basis einer privatrechtlichen Vereinbarung wird die Regio Bregenzerwald das Vorhaben nicht beeinspruchen“, berichtet Anton Wirth als Obmann der Regio Bregenzerwald von einem Beschluss bei der jüngsten Sitzung. In dieser Vereinbarung sind Limits enthalten: Sowohl eine Tageshöchstzahl von 8000 Wintersportlern, die sich auf den Pisten von Warth und Schröcken tummeln dürfen, als auch ein Limit von 1500 Parkflächen sind darin enthalten. Und die Zutritte zu den Liften in den beiden Gemeinden sollen genauso wie im benachbarten Lech genau registriert werden. Dort ist bekanntlich bei 14.000 Tagesskitouristen Schluss.

Lecher entscheiden erst im Juni

Im Lecher Rathaus liegt dieser Vorschlag am Tisch. „Entschieden wird darüber in der nächsten Rathaussitzung im Juni“, erklärt Bürgermeister Ludwig Muxel auf Anfrage der VN. Die Öffnung oder der Ausbau der Straße zwischen Lech und Warth während des Winters spiele darin keine Rolle. „Die Straße soll weiterhin zu dieser Zeit gesperrt bleiben“, sagt Muxel. Michael Manhart, Chef der Skilifte Lech, freut sich über das Ja der Regio. Er, Manhart, wälze das Thema „Skischaukel“ seit 1981 und werde trotz heftiger Kritik von Naturschützern daran festhalten.

Weibermahd heuer umsetzen

Heuer gelte es jedoch, die Erneuerung der Weibermahdbahn um rund zehn Millionen Euro in die Tat umzusetzen. In den nächsten Wochen gehe eine für das Projekt wichtige Bauverhandlung über die Bühne. Manhart geht davon aus, die Aufrüstung der Liftanlage bis Oktober dieses Jahres abgeschlossen zu haben.

Wichtige Zahlen

  • 8000 Skifahrer. Diese Höchstzahl an Wintersportlern sollen sich nach dem Skiverbindungsbau pro Tag auf den Pisten in Warth und Schröcken tummeln dürfen.
  • 10 Millionen Euro. Diese Summe wollen die Skilifte Lech in das Erneuerungsprojekt Weibermahdlift investieren.
  • 5 Monate Bauzeit dürften nach Angaben der Betreiber die Arbeiten für die Erneuerung des Weibermahdliftes in Anspruch nehmen.
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