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Wirtschaftskammer-Wahl in Vorarlberg: Metzler legt zu

Der amtierende Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Hans-Peter Metzler, konnte bei der Kammerwahl zulegen.

Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler, Spitzenkandidat der "Vorarlberger Wirtschaft", warb in einer ersten Reaktion für ein gutes Miteinander. Die Kammer müsse "mit einer Stimme sprechen", so Metzler, der sich erfreut über das Ergebnis seiner Liste bei der Wirtschaftskammer-Wahl 2020 zeigte. Im Vergleich zur Wahl im Jahr 2015 konnte Metzler mit seinem Wahlbündnis - bestehend aus dem Vorarlberger Wirtschaftsbund, Freiheitlicher Wirtschaft, Vorarlberger Wirtschaftsverband sowie Fraktionslosen - sogar noch einmal zulegen. 701 von 806 Mandaten vereint das Wahlbündnis auf sich.

Metzler sieht Kurs bestätigt

„Wir sehen das Ergebnis der heute zu Ende gegangenen Wirtschaftskammerwahl als Bestätigung unseres #Kurs.Zukunft und bedanken uns für das klare Vertrauen. Mein Dank geht auch an meine Listenführerinnen und Listenführer für ihren Einsatz für die eigene Branche und an alle Kolleginnen und Kollegen, die sich namens unserer Wahlgemeinschaft ,Vorarlberger Wirtschaft' in den kommenden 5 Jahren für die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer einsetzen werden.“

Geschenk für Hans Peter Metzler nach dem Wahlerfolg von WB-Direktor Jürgen Kessler.

Parteipolitik hat in der Wirtschaftskammer keinen Platz

Parteipolitik habe in der Wirtschaftskammer "keinen Platz", so Metzler. Er betonte, es gehe darum, die Interessen des Wirtschaftsstandorts und aller Unternehmen, vom Großbetrieb, über KMU bis hin zu Ein-Personen-Unternehmen, zu vertreten. Hier wolle man zwischen den Ebenen eine Balance finden. Es sei gelungen in allen 91 Fachgruppen, Unternehmer für die zukünftige Mitarbeit zu gewinnen. Er lade alle zur Zusammenarbeit ein. Das Ergebnis "stärkt mir den Rücken". Er habe "so richtig Lust", die Arbeit fortzusetzen, so Metzler, der seit drei Jahren der Wirtschaftskammer vorsteht. Nervös sei er vor seiner ersten Wahl nicht gewesen, "doch etwas angespannt".

Foto: VOL.AT

Auch Kessler sehr erfreut

Von gesamt 22.984 Mitgliedern in der Wirtschaftskammer Vorarlberg waren 18.746 in den 39 wählenden Fachgruppen wahlberechtigt. In den anderen 52 Fachgruppen entfiel die Wahl, weil dort nur die Liste 1 „Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans-Peter Metzler“ einen Wahlvorschlag eingebracht hat. „701 Mandate (von gesamt 806 möglichen) oder umgerechnet 86,6 Prozent hat unsere Wahlgemeinschaft ,Vorarlberger Wirtschaft' bei der Wirtschaftskammerwahl erreicht“, ergänzt Jürgen Kessler als Zustellungsbevollmächtigter der überparteilich agierenden Wahlgemeinschaft „Vorarlberger Wirtschaft“. “Wir freuen uns sehr, dass es uns wieder gelungen ist, die überwiegende Mehrheit aller Fachgruppen-Obleute und damit alle 7 Obleute in den Sparten zu stellen. Das Wahlergebnis bedeutet auch, dass wir das alleinige Vorschlagsrecht für den Präsidenten und die Vizepräsidenten haben.“

"Grüne Wirtschaft" enttäuscht

Enttäuscht, auch von der schwachen Wahlbeteiligung (15,68 Prozent, 2015: 16,6), zeigte sich Christoph Hiebl, Vertreter der "Grünen Wirtschaft". Das Ergebnis sei nicht nur dem Umstand geschuldet, dass heuer in weniger Fachgruppen eine echte Wahl stattfand als 2015. Das Wahlsystem müsse modernisiert und vereinfacht werden, Stichwort Digitalisierung, so Hiebl.

Sasha Petschnig, UNOS Foto: Privat

UNOS sehr zufrieden

"Sehr zufrieden" war dagegen Sasha Petschnig. UNOS habe seine Mandate mehr als verdoppelt, auch die Anzahl an Fachgruppen, in denen man antrat, habe man fast verdoppelt. In allen Fachgruppen, in denen UNOS erstmals antrat, habe man mindestens ein Mandat erreicht. "Das bestärkt uns in unserem Weg", sagte er.

Christian Vögel, SPÖ

Christian Vögel: "Fahne in den Planten geschlagen"

"Okay" war das Ergebnis von sieben Mandaten für Christian Vögel vom "Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband". "Es wäre verwegen von einer historischen Trendwende zu sprechen", meinte er. Es sei dennoch gelungen, "eine Fahne in den Planeten Vorarlberger Wirtschaft zu schlagen". Wie es aussehe, erreiche man ein Mandat im Wirtschaftsparlament, darauf könne man aufbauen. Die Sitzverteilung dort war am Freitag noch offen bzw. gab die Wirtschaftskammer keine Berechnung bekannt. (VOL.AT, APA)

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