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Wirbel um Turin 2006

Die Ungewissheit rund um die Olympischen Winterspiele in Turi wächst. 58 Tage vor Beginn des Events hat die italienische Regierung mit einem Sparpaket für das Jahr 2006 die Finanzierungen um 64 Millionen Euro gekürzt.

Dies wurde im Rahmen von Sparmaßnahmen beschlossen, die das Haushaltsgesetz 2006 ergänzen werden.

Das Vorhaben muss vom Parlament bis Jahresende abgesegnet werden. Auch das erwartete Grüne Licht der Regierung für ein Rubbelspiel, mit dem das TOROC 24 Millionen Euro hätte eintreiben können, blieb aus.

„Ohne die Finanzierung der Regierung sind die Winterspiele ernsthaft gefährdet. Wir sind nicht mehr in der Lage, die Gehälter unserer Mitarbeiter zu zahlen. Das Organisationskomitee kann die Bilanz der Winterspiele nicht genehmigen“, sagte der Turiner Bürgermeister Sergio Chiamparino entrüstet. Sogar die Paralympics seien wegen der Budgeteinschnitte ernsthaft gefährdet.

Besorgt erklärte sich auch Vize-Sportminister Mario Pescante, der Regierungsbeauftragter für die Winterspiele ist. „Wir begreifen, dass die Regierung sparen muss, auf diese Weise können wir für die Winterspiele nur sehr schlecht arbeiten“.

Auch für den Präsidenten des Organisationskomitees, Valentino Castellani, ist die von der Regierung beschlossene Finanzierungskürzung ein harter Schlag. „Wir haben eine böse Überraschung erlebt. Die Winterspiele werden stattfinden, das steht fest, doch es wäre besser, dass die Organisatoren in einem ruhigeren Klima arbeiten könnten“, sagte Castellani. Er warf Wirtschaftsminister Giulio Tremonti geringes Interesse für die Winterspiele vor.

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