Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Wir wollen die Menschen über die Natur aufklären“

Franz Berkmann übergibt an Günter Rigo
Franz Berkmann übergibt an Günter Rigo ©Christof Egle
Wechsel bei Naturwächter Ortsgruppe Feldkirch
Naturwächter Feldkirch Gisingen


Feldkirch/Gisingen.
Günter Rigo heißt der neue Leiter der Naturwächter in Feldkirch. Der 49jährige Verkaufsleiter eines renommierten Autohauses übernimmt diese Funktion von Franz Berkmann. Dieser zieht sich nach über 35 Jahren ehrenamtlicher Leitung der Ortsgruppe in die zweite Reihe zurück, bleibt aber der Stellvertreter von Rigo.

Die Naturwächter sind eine landesweit tätige Organisation mit insgesamt 230 Mitgliedern. Die Gruppe in Feldkirch hat derzeit 26 Mitglieder. Im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft haben sie sich seit 40 Jahren dem Schutz und Erhalt der Natur, der Umwelt und den Tieren verschrieben. Es geht um Schutz seltener Bodenbrüter genauso um den Erhalt von einheimischen Pflanzen gegen Eindringlinge in das Ökosystem, sogenannte Neophyten. Bei entsprechenden Übertretungen von Wanderern, Spaziergängern oder Hundehaltern, sind sie befugt eine entsprechende Anzeige zu verhängen. Für den neuen Ortsgruppenleiter Rigo ist das aber nicht der richtige Ansatz für seine Arbeit. „Wir wollen vorrangig aufklären. Im überwiegenden Fall sind sich die Menschen gar nicht bewusst, dass sie etwas falsch gemacht haben. Wir informieren und klären auf und die meisten halten sich dann auch daran.“ Auch sein Vorgänger Berkmann sah in einer Bestrafung nur den allerletzten Ausweg. „Von einer Anzeige hat keiner wirklich was, daher haben wir im letzten Jahr auch gar keine einzige verhängt.“

Naturwächter kann grundsätzlich jeder werden, eine gewisse Liebe zur Natur und eine solider körperlicher und geistiger Zustand sind neben einer sechsmonatigen Grundausbildung aber Pflicht. Laufende Weiterbildungen sind ebenfalls vorgeschrieben. Für Berkmann ist auch noch etwas wichtig. „Man muss offen auf die Menschen zugehen können und ein gewisses rhetorisches Geschick schadet sicher auch nicht“, grinst Berkmann. Der pensionierte 80 jährige ehemalige Spediteur, der nächstes Jahr seine diamantene Hochzeit feiern darf, freut sich, dass der sein Amt in jüngere Hände legen darf. „Günter und ich kennen uns schon sehr lange, ich bin glücklich ihn als Nachfolger gefunden zu haben.“

Rigo umgekehrt darf aber noch künftig auf Berkmann zurückgreifen. „Seine Erfahrung und sein Wissen sind so wertvoll, das möchte ich nicht missen.“ Der passionierte Pilzsachverständige gefällt an seiner Aufgabe vor allem eines – „die überwiegend positiven Rückmeldungen der Menschen wenn wir sie aufklären.“ Gemeinsam mit seinem Vorgänger und seinen Kollegen im Land wollen sie unsere Artenvielfalt auch für die kommenden Generationen aufrecht erhalten. CEG

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • „Wir wollen die Menschen über die Natur aufklären“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen