„Wir werden auch künftig zukunftsorientiert und kostenbewusst arbeiten“

Bürgermeister Thomas Pinter
Bürgermeister Thomas Pinter ©Christof Egle
Bürgermeister Thomas Pinter will seinen Weg für Meiningen fortsetzen

Meiningen. Groß waren die Investitionen der Gemeinde in den vergangenen Jahren, beginnend mit dem neuen Feuerwehrhaus, dem Kindergarten, die Umsetzung des Spielplatzkonzepts, der Kleinkinderbetreuung oder zuletzt dem neuen Waldkindergarten im Altwies, um nur einige Projekte zu nennen. Die Gemeinde wächst stetig und ist von der Bevölkerungsstruktur eine sehr junge Gemeinde, das Wachstum erfolgte oft über den Zuzug junger Familien. So waren der Ausbau der Infrastruktur vor allem hinsichtlich von Kinder und Jugendlichen unumgänglich. Das nächste Großprojekt steht aber bereits in den Startlöchern. Die im Jahr 1958 erbaute Volksschule soll, nach zuletzt Anfang der 90er Jahre, erneut saniert und gleichzeitig erweitert werden. Mit integriert in den Planungen ist ein neues Probelokal für den Musikverein Harmonie. Dier Fertigstellung des Grundprojekts ist noch für 2019, ein Baustart ist für 2020 geplant, die Fertigstellung im Idealfall bereits ein Jahr später. Die Prognose der Gesamtkosten ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu erstellen und wohl erst nach dem fertigen Grundkonzept machbar. Eines ist aber schon jetzt klar, dieser Umbau wird im Budget der Gemeinde in den kommenden Jahren einen nicht unwesentlichen Platz einnehmen. Für Bürgermeister Thomas Pinter ist die Erweiterung aber alternativlos: „Wir werden aber auch hier sehr sorgfältig und sparsam mit dem Geld umgehen, wie wir es in den vergangenen Jahren auch gemacht“, sagt Pinter und fügt hinzu, dass dies auch stets von den zuständigen Kontrollgremien bestätigt wurde.

Immer ein Thema in Meiningen – in direkter Nachbarschaft von Rhein, Ill und Frutz gelegen – ist der Hochwasserschutz. Dazu wurde ein neues Katastrophenschutzlager für die Feuerwehr errichtet. Pinter pocht auch auf eine rasche Umsetzung des Schutzprojekts „Rhesi“, eine Rheinüberschwemmung wäre für die Gemeinde verheerend: „Das Hauptproblem bei uns ist eigentlich weniger der Rhein selbst, sondern Rückstauungen im Ehbach, was mit Rhesi ebenfalls geregelt wird.“

Einen Befürworter findet man bei Pinter auch wenn es um die Umsetzung der langdiskutierten Verbindung der Vorarlberger und Schweizer Autobahn geht. Der Verkehr nehme auch in Meiningen immer mehr zu, wie das in Zukunft aussehen könnte, erlebe man derzeit durch den Umbau des Zollamts in Mäder: „Insgesamt läuft der Mehrverkehr durch die Ampelregelung und das Einweisungspersonal in normalen Bahnen ab, dauerhaft wäre dieser Verkehr aber nicht vertretbar – es muss eine Lösung im Sinne der betroffenen Gemeinden her.“

Zuerst freut sich Pinter – der im kommenden Jahr bei der Wahl erneut für den Bürgermeistersessel kandidieren wird („Ein letztes Mal noch“) – aber noch auf die 100 Jahr Feier seiner Ortsfeuerwehr. Dort soll möglichst das ganze Dorf zusammen kommen und auf den Geburtstag der Floriani und die Verbundenheit zu Meiningen anstoßen. CEG

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