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Wir Tierärzte sollten uns auch als Rechtsanwälte der Tiere sehen.

Dr. Andrea Rupp führt ihre Tierarztpraxis seit 20 Jahren
Dr. Andrea Rupp führt ihre Tierarztpraxis seit 20 Jahren ©Paulitsch
Dr. Andrea Maria Rupp hat sich nicht nur beruflich den Tieren verschrieben.

Lochau. „Eigentlich war‘s meine Mutter, die mich auf den Beruf Tierarzt gebracht hat“, so die schlichte Antwort von Andrea Rupp auf die Frage nach dem Grund für ihre Berufswahl. „Wir hatten eine Landwirtschaft und da lag es nahe, dass eines der Kinder den Tierarztberuf erlernen sollte“, erklärt die Veterinärmedizinerin. „Bei mir fiel dieser Vorschlag dann auch auf fruchtbaren Boden.“ Tiere sind ihre große Leidenschaft. „Nicht nur was das Tierehalten betrifft, sondern allgemein das Wissen um die Natur der Tiere ist für mich faszinierend – und wird es immer mehr, umso älter ich werde“, erzählt die Tierärztin, die gemeinsam mit ihrem Mann, Pius Fink, die Praxis in Lochau führt. Zur Familie Rupp-Fink zählen nebst ihren zwei Kindern auch ein Hund, eine Katze und jede Menge Hühner. Früher besaß die Familie auch noch 14 Ziegen, die letzte von ihnen starb vor zweieinhalb Jahren an Altersschwäche. Andrea Rupp führt ihre Tierarztpraxis seit 20 Jahren, die ersten zwölf Jahre davon als Tierklinik. Seit nunmehr 14 Jahren hat sich die Veterinärin vor allem der ganzheitlichen Tiermedizin verschrieben. Auslöser war die Geburt ihrer Kinder – „von dem Augenblick an begann ich, alles mit anderen Augen zu sehen“.

Ganzheitlich heilen

In der ganzheitlichen Tiermedizin geht es darum, die Zusammenhänge zu erkennen und so die Ursachen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen. Dabei spielt das Beobachten des Patienten eine wichtige Rolle. „Wenn ich auf die Körpersprache des Tieres achte, seine Reaktionen begreife, kann ich sehr viel herauslesen“, erklärt die Tierärztin, die sich auch auf Schmerztherapie für alternde Haustiere spezialisiert hat. Dabei wird‘s in einer Tierarztpraxis nie langweilig. Jeder vierbeinige Patient ist anders, oft erlebt man lustige aber auch bewegende Dinge, erzählt Andrea Rupp und erinnert sich schmunzelnd an die alte Katzendame „Minna“. „Bei ihrem ersten Praxisbesuch zeigte sie sich sehr kratzbürstig. Sie litt unter Gelenksschmerzen und ich behandelte sie unter lautstarkem Protest ihrerseits u. a. mit Bioresonanz. Dass ihr das guttut hat sie sich gemerkt, denn von da an kam sie jedesmal freiwillig aus ihrem Transportkorb und legte sich abwartend auf die Magnetschlaufe“, lächelt die Tierärztin.

6911 Lochau, Hofriedenstr 24

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