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"Wir sollten versuchen Notsituationen zu vermeiden"

Der starke Schneefall der vergangenen Tage hat für zahlreiche Unfälle auf Vorarlbergs Straßen gesorgt. Wir haben beim Cheftrainer vom Driving Camp in Röthis Emanuel Wildner nachgefragt, worauf man bei einer Schneefahrbahn achten muss.

Langsam aber sicher ans Ziel

Auch bei Schnee- oder Eisfahrbahn gelten dieselben Geschwindigkeitsbegrenzungen wie bei trockener Fahrbahn. Jedoch sollte man laut Emanuel Wildner lieber zurückhaltend mit dem Gaspedal umgehen, wenn man sicher ankommen möchte. "Das bedeutet, auf einer Schneefahrbahn sollten wir nur halb so schnell fahren, als auf einer trockenen und griffigen Fahrbahn. Bei einer Eisfahrbahn sollte man die Geschwindigkeit sogar um 70 Prozent reduzieren", weiß der Experte.

Nicht mit dem Abstand sparen

Drei Fahrzeuglängen sollte der Abstand zum Vordermann normalerweise betragen. Wenn die Straßen mit Schnee bedeckt oder glatt sind, rät der Fahrsicherheitstrainer den Abstand zum Vordermann mindestens zu verdoppeln. Bei glatten Straßen wird der Bremsweg nämlich deutlich länger.

Letzer Ausweg Notbremsung

In Autos, die mit einem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet sind, sollten die Fahrer das Bremspedal voll durchtreten. Nur so kann das System richtig arbeiten. Dabei sollten sich Autofahrer nicht vom "Rattern" der Bremsen irritieren lassen.

In älteren Autos, die noch kein ABS haben, sollten Vollbremsungen vermieden werden. Stattdessen sollten Sie auskuppeln und das Pedal nur vorsichtig drücken. Bei einer Notbremsung ohne ABS gilt: Wenn das Auto ausbricht, sofort den Fuß vom Pedal nehmen. Erst wieder bremsen, wenn sich das Auto stabilisiert hat. Sonst besteht die Gefahr, in den Gegenverkehr zu rutschen.

(Red.)

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