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„Wir sind stolz auf Emma, Ida und Klara“

Der Familienalltag ist bunt und fordernd, neben der Familienhilfe unterstützen auch hin und wieder Praktikant*innen im Alltag.
Der Familienalltag ist bunt und fordernd, neben der Familienhilfe unterstützen auch hin und wieder Praktikant*innen im Alltag. ©Elke Kager-Meyer
Wer selbst Familie hat, kann vermutlich bestätigen: Drei kleine Kinder halten Eltern ganz schön auf Trab.

 

Wenn eines davon auf Grund einer schweren Beeinträchtigung ganz besonders viel Pflege und Therapie braucht, ist die Herausforderung umso größer. Für Familie Fritz aus Mäder ist dabei die Familienhilfe der Caritas eine entscheidende Hilfe.

Es ist sehr gemütlich bei Martina und Gregor Fritz – der große Küchentisch ist der Treffpunkt der Familie, die sechsjährige Emma sowie die zweijährige Klara höhlen gerade einen Kürbis aus. Mitten drinnen fühlt sich auch die vierjährige Ida am wohlsten. Doch mitmachen kann sie nicht: Sie hat das Pallister-Killian-Syndrom, einen Chromosomenfehler, bei dem das zwölfte Chromosom vierfach vorhanden ist. Was für Laien nicht weiter problematisch klingt, hat weitreichende Auswirkungen für Ida: Sie kann weder sprechen noch gehen oder ohne Stütze sitzen. „Nach der Geburt war Ida vermeintlich `normal´, erst nach und nach machte sich ihre Entwicklungsverzögerung bemerkbar. Nach vielen Abklärungen stand im Alter von acht Monaten fest, welchen Gendefekt Ida hat“, erzählt Martina Fritz-Ender. „Wir haben Ida von Anfang an so angenommen, wie sie ist und sind stolz auf alle drei Mädchen“, gab es bei Martina und Gregor, die beide diplomierte Sozialpädagogen sind, keinen Moment des Haderns. „Ida geht es gut in unserer Familie. Sie ist ein selbstverständlicher Teil unserer Familie und ihre Beeinträchtigung ist in unserem Alltag Normalität. Oft tun sich da Menschen von außen schwerer“, schildern die Eltern.

 

Organisationsgenies …

Freilich erfordert es viel Planung, um die vielen Therapien und Arztbesuche von Ida zu koordinieren und gleichzeitig mit den Bedürfnissen ihrer Geschwister in einen Zeitplan zu bringen. „In unserer Situation ist Hilfe von außen gerade auch in Corona-Zeiten eine enorme Entlastung. Viele Termine wären sonst gar nicht möglich. Wir können auch nicht einfach schnell eine Nachbarin fragen, ob sie uns auf die Kinder aufpasst, die Pflege von Ida traut sich kaum jemand zu.“

 

Eine große Hilfe sind dabei die Familien-Entlastungsbons des Landes. Sie ermöglichen, dass rund einmal wöchentlich eine Mitarbeiterin der Familienhilfe bei Familie Fritz mithilft und entlastet. Heute ist etwa Diplom-Sozialbetreuerin Ellena Fessler im Einsatz und kocht gerade Gemüselaibchen. „Ida hatte kürzlich eine Hüft-OP, auch hier sorgt die Familienhilfe dafür, dass der Alltag der Geschwisterkinder möglichst normal weiterläuft“, so Martina Fritz-Ender. Die Familie lebt im hier und jetzt – dennoch denkt die Familie auch an die Zukunft. Das Haus wurde kürzlich barrierefrei gestaltet und um ein behindertengerechtes Badezimmer mit Deckenlift erweitert. „Wir hoffen, dass Ida später einmal im Schulheim Mäder zur Schule gehen kann. Fix ist auch, dass sie – solange sie es möchte und es auch möglich ist – hier bei uns ihr Zuhause hat.“

 

www.caritas-vorarlberg.at

 

 

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