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„Wir sind ein funktionierendes Puzzle“

Feier anläßlich 50 Jahr Jubiläum
Feier anläßlich 50 Jahr Jubiläum ©Christof Egle
Seit 50 Jahren gibt es die Volks- und Mittelschule Muntlix.
50 Jahre Volks- und Mittelschule Muntlix

 Zwischenwasser. Anfang der 60er Jahre geplant, 1965-1967 gebaut, 1968 feierlich eröffnet, 2001 dann komplett saniert. Die zentral im Ortsteil Muntlix gelegene Volks- und Mittelschule Zwischenwasser feiert ihr 50jähriges Bestehen. Insgesamt 177 Schülern bietet sie heute eine Bildungsheimat, 28 Lehrer unterrichten die Kinder. Zu Beginn stand die große Herausforderung über den Kauf und Abtausch von Grundstücken die entsprechende Fläche im Ortszentrum zu schaffen. 16 Millionen Schilling, oder gut 1,16 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Die Renovierung und Umstellung im Jahr 2001 war dann mehr als doppelt so teuer. Dafür ist die Schule heute ein ökologischer Vorzeigebetrieb inklusive großflächiger Photovoltaikanlage und Hackschnitzelheizung. Auch die Aufgaben haben sich verändert, das Angebot einer Mittagsbetreuung inklusive Essen ist in Zwischenwasser schon längst Standard. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits an. So ist eine natürliche Spielelandschaft im Pausenhof in Planung, zudem soll die Digitalisierung des Unterrichts vorangetrieben werden.

Derzeit stellen sich noch drei weitere Zukunftsfragen: Sollen die Betreuungszeiten erweitert werden? Ist es möglich Jahrgangsübergreifende Klassen zu schaffen und soll gemeinsam mit den anderen Vorderlandgemeinden ein spezieller Scout zur Talenteförderung der Schüler installiert werden?

Zuerst wurde aber erstmal gefeiert, einem Tag der offenen Tür, folgte ein Festabend im bis auf den letzten Platz gefüllten Frödischsaal. Die beiden Direktoren Kuno Fleisch von der Mittelschule und Anne Colette Walleczek seitens der Volksschule freuten sich über den Besuch vom Gemeindevorstand angeführt von Bürgermeister Kilian Tschabrun, Pfarrer Felix Zortea sowie vielen ehemaligen Direktoren und Lehrern. Das bunte Programm bestehend aus Tanz, Gesang und Theater, welches die Schüler mit ihren Lehrern vorbereitet hatten verfolgte ebenso gespannt Pamela Markstaler von der Aktion „Kind im Dorf“, wie Pflichtschulinspektorin Maria Kolbitsch-Rigger. Einig waren sich alle Anwesenden: Eine Schule kann sich nur in Zusammenarbeit von Schülern, Eltern, Lehrern und Gemeinde zum Positiven weiterentwickeln. Wie bei einem Puzzle müssen alle Teile zusammenpassen. CEG

 

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