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Wir fahren jedes Rennen für Matzi!"

Götzis/Bregenz - Im Seefoyer des Bregenzer Festspielhauses präsentierte das Vorarlberger Radteam "Team Volksbank Professional Cycling" die Mannschaft für die neue Saison.  | Homepage

Mit Olaf Pollack konnte Teammanager Thomas Kofler einen Sprinter mit Weltklasseformat, der auch schon bei den deutschen Spitzenteams T-Mobile und Gerolsteiner unter Vertrag war, an Land ziehen. Zudem konnte das Budget des Teams auf 1,5 Mio. Euro aufgestockt werden.

Das Team darf auch 2008 wieder an ProTour-Rennen, wie etwa der Flandern-Rundfahrt oder an Gent-Wevelgem, teilnehmen. Großes Ziel sind neben dem Gesamtsieg bei der Österreichtour auch Etappensiege bei den größeren Rundfahrten (Tour de Suisse oder Deutschland-Tour).

Neben den arrivierten Topfahrern wie Gerrit Glomser, André Korff und Harald Morscher soll auch der Neuzugang Pollack den zahlreichen jungen Fahrern seine Erfahrung weitergeben. „Meine persönlichen Saisonziele sind die Olympischen Spiele in Peking und im Team Volksbank den Killerinstinkt wecken“, erklärte Polack bei der Teampräsentation. Das Team setzt aber nicht nur auf schon erfolgreiche Fahrer, sondern geht den weg der Jugend konsequent weiter: unter den 16 Fahrern sind auch Nachwuchshoffnungen wie Philipp Ludescher aus Röthis und der Schweizer U23 – Straßenmeister Elias Schmäh.

Gegenüber „VOL Live“ erklärte Kofler, dass Doping nach wie vor beim „Team Volksbank Professional Cycling“ kein Thema ist: „Wir führen mit den Fahrern sehr intensive Gespräche was Doping betrifft und haben entsprechende Vertragsklauseln. Falls es dennoch dazu kommen würde, dass einer unserer Fahrer positiv getestet wird, dann ist eine Trennung nur die logische Konsequenz.“

Die kommende Saison stellt die Mannschaft komplett in das Zeichen des am heiligen Abend tödlich verunglückten Volksbank – Profis Andreas Matzbacher. „Jedes Rennen das wir fahren, fahren wir für und mit Matzi“, versprach Thomas Kofler zum Abschluss.


Das österreichische Radsport-Team Volksbank hat im zehnten Jahr seines Bestehens einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung genommen. Die Vorarlberger dürfen 2008 an weiteren ProTour-Rennen teilnehmen, wie etwa den Frühjahrs-Klassikern Flandern-Rundfahrt oder Gent-Wevelgem. Großes Ziel sind aber Etappensiege bei den größeren Rundfahrten – etwa Tour de Suisse oder Deutschland-Tour. Daher wurden unter anderem die beiden Deutschen Sprinter Olaf Pollack und Andre Korff verpflichtet.

“Im Vergleich zum Vorjahr haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht”, meinte Teammanager Thomas Kofler am Mittwoch bei der Teampräsentation im Bregenzer Festspielhaus. “Wir haben ein homogenes Team, das Klima ist fantastisch.” Vor allem bei Massenankünften dürfte mit Volksbank zu rechnen sein, verfügen die Vorarlberger doch über drei bis vier Fahrer, die einen starken Zug bilden können. “Ein Etappensieg bringt uns im Moment mehr als ein zehnter Rang in der Gesamtwertung”, begründete Kofler.

Saisonhöhepunkte sind neben den Klassikern in Belgien erneut Tour de Suisse, Deutschland-Tour und Österreich-Rundfahrt. “Unser Rennprogramm kann sich sehen lassen”, betonte Kofler, der neben einem auf 16 Fahrer abgespeckten Team auf einen insgesamt 24-köpfigen Betreuerstab setzt. Als dritter sportlicher Leiter neben Patrick Vetsch (SUI) und Mario Beccia (ITA) fungiert in Zukunft der Schweizer Gregor Gut, selbst ehemaliger Volksbank-Profi.

Das Budget, das bereits im Vorjahr fast verdoppelt worden war, wurde dafür noch einmal von 1,3 auf 1,5 Mio. Euro erhöht. Der heimische Topfahrer Gerrit Glomser bezeichnet Olympia in Peking als sein großes Saisonziel. “Der Kurs dort liegt mir”, versicherte der 32-jährige Salzburger, der 2002 und 2003 die Österreich-Rundfahrt gewonnen hatte. Im Vorjahr hatte Glomser die Etappe auf dem Semmering für sich entschieden.

Im Kampf gegen Doping hat das Team seine Maßnahmen in Kooperation mit dem LKH Feldkirch weiter ausgebaut. Sämtliche Fahrer haben die Ehrenerklärung des Weltverbandes UCI unterschrieben, die im Fall einer positiven Probe zur Zahlung eines Jahresgehalts verpflichtet. Neben internationalen Skandalen erschütterte den Radsport im Vorjahr zu Weihnachten auch der tragische Tod von Volksbank-Profi Andreas Matzbacher bei einem Autounfall. “2008 fahren wir jedes Rennen für ihn und mit ihm”, erklärte Teamchef Kofler.

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