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Wintersport im Klostertal

Ausstellungseröffnung Wintersport im Klostertal
Ausstellungseröffnung Wintersport im Klostertal ©Doris Burtscher
Die Ausstellung war den ganzen Oktober im Klostertal Museum zu sehen.
Ausstellungseröffnung Wintersport im Klostertal

Mit einem elfminütigen Film über „Stuben – ein Alpendorf im Winter“ sowie Ansprachen von Landtagsabgeordneter Christoph Thoma und Obmann Christof Thöny wurde die neue Ausstellung „Wintersport im Klostertal“ eröffnet. Der Film, aufgenommen vor dem zweiten Weltkrieg, wurde vom Museumsverein Klostertal angekauft. Der Wintertourismus hatte für das Klostertal und Arlberggebiet schon vor dem zweiten Weltkrieg Bedeutung. Bereits im Jahre 1885 wurde an den Langener Bahnhof ein langes Paket geliefert. Erstaunt prüfte so mancher „Stubner“ den Inhalt, das sich als norwegische Skier entpuppte. Ein norwegischer Ingenieur brachte dieses Paar Ski nach Langen am Arlberg, die auch von drei Einheimischen zur Fortbewegung auf Schnee benutzt wurden. Zehn Jahre später machte Paul Martin die ersten Skitouren und wurde von der Jugend aus Stuben dabei genau beobachtet.

Entwicklung

Der Skilauf begann sich, vor allem auch durch die Tätigkeit des Skipioniers Viktor Sohm, zu entwickeln und in der Zwischenkriegszeit wurde er bereits als Freizeitausübung vorwiegend von den Einheimischen ausgeübt. Eine Ausstellung zu Viktor Sohm und der Familie Mathies ist derzeit im alten Schulzimmer in Stuben am Arlberg zu sehen. Auch die entstehenden Alpenvereinshütten nahmen einen wichtigen Raum im Wintersport ein. Die Skier wurden bald ein wichtiges Fortbewegungsmittel – insbesondere für Jäger, Pfarrer, Kaminkehrer oder Briefträger, Pfarrer Müller aus Warth war damals der erste skifahrende Pfarrer. 1926 wurde der erste Wintersportverein in Dalaas gegründet, ihm folgten der Skiclub Klösterle (1932) und der Wintersportverein Braz im Jahre 1951. Beim WSV Braz gab es eine eigene Sektion Rodel, aus der auch einige erfolgreiche Rodler und Rodlerinnen stammten. Ein bekannter Skifahrer namens Willi Walch erhielt zudem ein Patent für seine erfundene Bindung.

Beeindruckendes Material

In der Ausstellung sind beeindruckende Dokumente aus verschiedenen Fotobeständen rund um den Wintersport im Klostertal festgehalten, unter anderem Fotos, die ein Skirennen auf der Alpe Mason dokumentieren, da es im Tal zu wenig Schnee hatte. Die Ausstellung ist das Ergebnis der Forschungen zur Geschichte des Wintersports, die der Museumsverein Klostertal in den vergangenen Jahren im Rahmen des Interreg-Projekts „Virtuelles Geschichtsforum“ initiiert hat. Die Ausstellung ist so aufbereitet, dass sie dezentral im Laufe der Wintersaison an verschiedenen Standorten aufgestellt und damit von Skifahrer betrachtet werden kann. Für ein geplantes Wintersportarchiv sammelt der Museumsverein Fotografien, schriftliche Quellen, Objekte und Erinnerungen zum Thema Wintersport im Klostertal. Bilder der Ausstellung sind zudem in einem Kalender zusammengefasst, der über den Museumsverein Klostertal erhältlich ist. 

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