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Wintermärchen Wildpark

Der Wildpark Feldkirch bietet auch im Winter ein Tier- und Naturerlebnis der besonderen Art
Der Wildpark Feldkirch bietet auch im Winter ein Tier- und Naturerlebnis der besonderen Art ©Helmut Köck
Feldkirch. (koe) Alles frisch verschneit, kalt im zweistelligen Bereich, aber romantisch – so präsentiert sich im Moment der Wildpark, ein kleines Wintermärchen am Ardetzenberg. 
Wildpark im Jänner 2017

Also warm anziehen, warme Getränke und eine kleine Jause für die Kinder mitnehmen, dann kann eine ganze besondere Begegnung mit einem der Tiere stattfinden und man kann ganz ohne Hektik seine Runden drehen. Besonders schön ist es, wenn die Sonne scheint, denn das Rotwild, die Wildschweine oder die Luchse lassen sich gerne die wärmenden Strahlen auf den Pelz scheinen. Einer der fast täglich auf die „Pirsch“ geht, ist Hobbyfotograf Manfred Baumann. „Oft muss ich stundenlang warten, bis ich das richtige Bild im Kasten habe“, meint der passionierte Fotograf aus Feldkirch.

Ruhige Zeit
Mittlerweile zählt der Wildpark über 140 Tiere, die 22 unterschiedlichen Arten angehören. Um die Tiere kümmern sich vorbildlich die Mitarbeiter, was im Winter oft eine harte Arbeit ist. Wenn Viktor Watzenegger, Johannes Allgäuer, Sabine Matt oder Fritz Marzari mit ihren Transportern durch die verschneiten Wege fahren, dann sind alle “Lauscher” in ihrer Richtung eingestellt, denn es wird bald Futter geben. Auch eine gute Gelegenheit, mehr Tiere zu sehen.

Nutztier des Jahres 2017
Der österreichische Naturschutzbund und die Organisation „Arche Austria – Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen“ haben den österreichisch-ungarischen Weißen Barockesel zum Nutztier des Jahres 2017 ernannt. Die Wiederentdeckung der Weißen Esel Mitte der 1980er Jahre war eine kleine Sensation. Die Tiere wurden zuerst irrtümlicher Weise für eine vorwiegend aus Schimmeln bestehende Eselrasse aus Ägypten gehalten und konnten später als „Österreichisch-Ungarische-Barockesel“, eine stark gefährdete, europäische Rarität, identifiziert werden, was einer kleinen Sensation gleichkam! Der Österreichisch-Ungarische-Barockesel wurde im 17. und 18. Jahrhundert gezüchtet, weshalb man die Tiere auch „Barock-Esel“ nennt. Die Barockesel zählen in Österreich zu den hoch gefährdeten Rassen. Im Zuchtbuch sind derzeit (Stand November 2016) 110 Hengste und 159 Stuten als paarungsfähige Tiere eingetragen.

Zuchterfolge im WP
Derzeit leben im Wildpark zwei Eselpaare, also vier Barockesel. Das Eselpaar Sissy und Franzl wurde in der Zwischenzeit Eltern von zwei Junghengsten, die an andere Wildparks weitervermittelt wurden. Dank der großzügigen Unterstützung des Vaduzer Zahnarztes Walter Hartmann konnte der Wildpark ein weiteres Eselpaar erwerben. Damit können beide Paare für die Zucht eingesetzt werden, denn ein wichtiges Ziel des Wildparks ist es, sich für die Zucht von gefährdeten oder seltenen Tierarten einzusetzen.

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