Willkommen im Wohnzimmer! - Besuchsaktion der Katholischen Kirche startet

Die Katholische Kirche macht jetzt Hausbesuche.
Die Katholische Kirche macht jetzt Hausbesuche. ©Kath. Kirche Vorarlberg
Die Katholische Kirche Vorarlberg macht jetzt auch Hausbesuche? Richtig! Und die Dialoginitiative W'ortwechsel stößt dabei auf hohe Resonanz. Über 50 Gastgeber/innen, 40 Gesprächspartner/innen und 30 Moderator/innen sind ab Pfingstmontag vorarlbergweit im W’ortwechsel-Einsatz.

Feldkirch (PDF) Will man in Kontakt mit Menschen kommen, dann gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Man wartet, bis man angesprochen wird oder man ergreift selbst die Initiative. Stimmt, dachte sich Pastoralamtsleiter Martin Fenkart und hob gemeinsam mit Projektleiterin Simone Fürnschuß-Hofer die „W’ortwechsel“-Initiative aus der Taufe.

Über das „Stammpublikum“ hinaus

„Ziel ist es, die gewohnten Kreise zu durchbrechen und auch für Menschen ein Angebot zu schaffen, die vielleicht nicht ganz zum kirchlichen „Stammpublikum“ zählen“, so Martin Fenkart. „Deshalb war es uns auch wichtig, interessante Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen für die Initiative zu gewinnen und damit eine Vielfalt an Themen anbieten zu können.“

Menschen, die was zu sagen haben

In den vergangenen Monaten konnte eine handverlesene Gruppe von über 40 Frauen und Männern von der „W’ortwechsel“-Idee begeistert werden – darunter u. a. Bischof Benno Elbs, ORF-Fokus Redakteur Johannes Schmidle, Festspielintendantin Elisabeth Sobotka oder Alt-Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Auch Menschen, die von schweren Schicksalen zu erzählen haben, wie Reinhard Domig, der ein Messerattentat überlebt hat oder der 2012 aus Afghanistan geflüchtete Zaker Soltani sind bereit, ihre Geschichten in einen privaten Wohnzimmerdialog einzubringen. Weit über 70 interessierte Gastgeberfamilien haben sich gemeldet, in exakt 53 Fällen konnte positiv vermittelt werden.

Reden über Gott und die Welt

„Angelehnt an die Idee der Salongespräche bieten wir Privatpersonen an, bei sich zu Hause einen Gesprächsabend zu veranstalten. Sie öffnen die Tür zu ihren Wohnzimmern für Freunde und Bekannte und für gute Gespräche über Gott und die Welt. Wir steuern einen Moderator bzw. eine Moderatorin bei und vermitteln die gewünschten Gesprächspartner und – innen“, skizziert Projektleiterin Simone Fürnschuß-Hofer die grundlegende Ausrichtung des kommunikativen Angebots und betont, dass bei den Gesprächen wirklich jedes Thema erlaubt ist. „W’ortwechsel bedeutet, dass womöglich auch ganz unterschiedliche Menschen miteinander reden, diskutieren und erzählen. Immer ehrlich und offen für neue Perspektiven – das ist Ziel dieses Formats.“

Und zum Schluss ins “Freudenhaus”

Und zum Schluss gibt es für alle Beteiligten einen großen W’ortwechsel und auch dort wechselt die Katholische Kirche auf für sie vielleicht ungewohnteres Terrain. Im Lustenauer “Freudenhaus” wird am 10. Juni nämlich u. a. Bischof Benno Elbs selbst zum Gastgeber und lädt dabei alle bisherigen Gastgeber/innen und Gäste zum imaginären Couchgespräch ein.

Gesprächspartner/innen: Stefan Allgäuer, Heinz-Werner Blum, Generalvikar Rudolf Bischof, Angelika Böhler, Äbtissin Mutter Hildegard Brem, Reinhard Domig, Jasmin Düringer, Tanja Eiselen, Bischof Benno Elbs, Daniela Egger, Ingrid Flaig, Kurt Fischer, Marbod Fritsch, Eva Grabherr, Susanne Gröbler, Sepp Gröfler, Christoph Hackspiel, Markus Hofer, P. Markus Inama SJ, Toni Innauer, Alexander Jehle, Josef Kittinger, Helga Kohler-Spiegel, Verena Konrad, Christian Kopf, Margaritha Matt, Thomas Matt, Peter Mayerhofer, Johannes Rauch, Herbert Sausgruber, Johannes Schmidle, Walter Schmolly, Pfr. Elmar Simma, Elisabeth Sobotka, Zaker Soltani, Gerhard Stübe, Diakon Elmar Stüttler, Dominik Toplek, Hüseyin Yalcin, Birgit Zünd-Hämmerle.

 

Quelle:  Katholische Kirche Vorarlberg/Fehle

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