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Willkommen im Café „Strickat“

Die Idee zum Strickcafé hatte Ulrike Grabher (Mitte). Zusammen mit Christine Oss und Ilse Berkmann wurde die Idee verwirklicht.
Die Idee zum Strickcafé hatte Ulrike Grabher (Mitte). Zusammen mit Christine Oss und Ilse Berkmann wurde die Idee verwirklicht. ©edithhaemmerle
Einmal wöchentlich treffen sich Frauen mit Wolle und Stricknadeln zum Kaffee im Theresienheim.
Willkommen im Café Strickat

Lustenau. s’Café „Strickat“ z’Luschnou im Theresienheim ist kein herkömmliches Kaffeehaus. Es hat nur montags offen, und das auch nur am Nachmittag. Wie der Name schon verrät, erscheinen die Damen mit ihrer „Strickat“, wie man das in Lustenau nennt, zu einem gemütlichen Nachmittag. Die Idee, den Genuss von Kaffee und Kuchen mit Stricken zu kombinieren, hatte Ulrike Grabher. Vor ungefähr sieben Jahren habe sie einmal in der Zeitung gelesen, dass Frauen im Oberland einen „Stricktreff“ gegründet haben. „Das wäre doch etwas für unsere Region“, dachte die Zweifach-Mama, die für ihr Leben gern strickt. Wolle und Stricknadeln habe sie immer in der Tasche, verrät sie. Ob sie nun beim Doktor einen Termin hat, bei dem sie die Wartezeit kurzerhand mit Stricken überbrückt, oder im Urlaub, gestrickt wird überall, außer im Flugzeug, dort müssen nach Vorschrift die Stricknadeln im Koffer bleiben, bedauert Ulrike, die beruflich Kindergartenpädagogin ist.

Als das Theresienheim im Winter 2010 neu eröffnet wurde, bot sich dort eine Räumlichkeit an und somit rückte die kreative Idee in greifbare Nähe. Die damals 42-jährige Lustenauerin schloss sich mit Christine Oss, der Pfarrsekretärin und Ilse Berkmann, die ebenfalls in der Pfarre St. Peter und Paul engagiert ist, zusammen. Im Team trafen sie die nötigen Vorbereitungen.

Kreativer Nachmittag

Kurze Zeit später, genau am 14. März 2011, wurde das Café „Strickat“ eröffnet. Seither wird der gemütliche „Kaffi-Plausch“ mit „Strickö“ jeden Montag praktiziert. „Wir stricken alles quer durch den Gemüsegarten und wer nicht gut stricken kann, wird unterstützt“, verspricht das Team die Mithilfe. „Es entsteht jedes Mal ein reger Austausch – einfach freii ha – lautet die Devise“, weiß Ilse Berkmann aus Erfahrung. Eine der drei Damen bringt abwechslungsweise einen selbstgebackenen Kuchen mit. Eine große Kaffeemaschine und das nötige Geschirr sind in der Theresienheim-Küche vorhanden. Eine kleine Spende für den guten Zweck macht jede Besucherin für den kreativen Nachmittag locker. „Damit leisten wir einen Beitrag für den Erhalt des Theresienheims“, erklärt Christine Oss. „Im Café „Strickat“ entstehen nicht nur Maschengebilde in allen Variationen, vom Babykäppchen bis zu Opa’s Socken, es werden auch Freundschaften gestrickt“, erzählen die Damen, die gerade fleißig am Handarbeiten sind. „Jede Frau, die neu dazukommen möchte, ob mit Kind oder Enkelkind, ist herzlich willkommen“, lässt das Team abschließend anklingen.

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