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Will Smith: Rassismus am eigenen Leib erfahren

Hollywood-Star Will Smith (51) spricht in einem Podcast über seine Erfahrungen mit Rassismus seitens der Polizei. (Symbolbild)
Hollywood-Star Will Smith (51) spricht in einem Podcast über seine Erfahrungen mit Rassismus seitens der Polizei. (Symbolbild) ©APA/AFP
Der Hollywood-Star (51) spricht in einem Podcast offen darüber, wie er die momentane Situation rund um die Proteste der "Black Lives Matter"-Bewegung erlebt, und darüber, wie er selbst schon oft von der Polizei aufgrund seiner Hautfarbe aufgehalten und beleidigt wurde.
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Im Zuge der "Black Lives Matter"-Bewegung, die vor allem nach dem Tod von George Floyd großen Aufschwung erfahren hat, spricht der 51-Jährige über seine eigenen Erfahrungen mit Polizeigewalt.

Der Schauspieler hatte über das Thema Rassismus bereits 2016 in der "Late Show" mit Stephen Colbert gesprochen, wo auch der mittlerweile viel zitierte Satz "Racism is not getting worse, it's getting filmed." (dt.: "Der Rassismus wird nicht schlimmer, er wird gefilmt.") fiel. Im Podcast seiner Freundin Angela Rye, einer Anwältin und politischen Kommentatorin für CNN, erzählt der Schauspieler jetzt davon, dass auch er, trotz seinem Status als Hollywood-Star, schon Rassismus durch die Polizei erlebt hat.

Smith wurde Opfer von Rassismus

Wie er nun verriet, wurde er in seiner Heimatstadt Philadelphia wegen seiner Hautfarbe schon oft Opfer von Rassismus. Er sei dort unter Bürgermeister und Ex-Polizeichef Rizzo aufgewachsen, der eine eiserne Hand gehabt habe. Smith erlebte zu dieser Zeit Rassismus durch die Polizei hautnah mit bzw. auch am eigenen Leib: "Ich wurde von den Cops in Philly mehr als zehn Mal N**** genannt, ich wurde oftmals [von der Polizei] angehalten. Ich verstehe, wie es ist, in dieser Situation mit der Polizei zu sein, bei der man sich fühlt, als würde man belagert werden."

Außerdem spricht er darüber, wie er das unterschiedliche Verhältnis von Weißen und Schwarzen zur Polizei in seiner Schulzeit wahrgenommen hat: Der "Bad Boys"-Schauspieler ging als Junge in eine katholische Schule, die weißen Kinder dort seien immer glücklich gewesen, wenn die Polizei auftauchte, während sein Herz aus Angst wild zu schlagen anfing.

"Wir sehen dich und wir hören dich"

Der 51-jährige Star hält die nun stattfindenden weltweiten "Black Lives Matter"-Proteste aber für beispiellos und freut sich, dass so viele Menschen ihre Unterstützung zeigen: "Wir befinden uns in einer Situation, in der wir noch nie waren. Der ganze Globus ist aufgestanden und hat zu den Afroamerikanern gesagt: 'Wir sehen dich und wir hören dich. Wie können wir helfen?' So weit waren wir noch nie."

Neben Smith mischen auch viele weitere Stars in der "Black Lives Matter"-Bewegung mit, nehmen etwa an Demos und Protestmärschen teil, zeigen sich solidarisch und sprechen teils auch über eigene Erfahrungen. Dazu zählen neben dem britischen "Star Wars"-Schauspieler John Boyega und US-Star Michael B. Jordan ("Black Panther"), unter anderem Jaimie Foxx, Adam Lambert, Madonna, Jonah Hill, Brad Pitt, Tessa Thompson, Richard Madden, "Glee"-Star Amber Riley, Pink, Halsey, Ariana Grande, Harry Styles, Cara Delevinge oder Jennifer Lopez.

(VOL.AT)

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