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"Will eigene Songs schreiben"

Der Popstar-Status beflügelt: Nach einer durchfeierten Nacht und nur wenigen Stunden Schlaf stellte sich die frisch gebackene „Starmania“-Siegerin Verena am Samstag putzmunter den ersten Journalistenfragen.

Am Freitagabend hatte sie mit ihrer Interpretation des Songs „Crazy“ von Seal die ORF-Starwahl für sich entschieden. Auch in Zukunft wollte sie „groovigen, funkigen Rock“, der „für alle Altergruppen verträglich“ und radiokompatibel ist, machen, verriet die Tirolerin bei der Pressekonferenz in Wien. Am Samstag abend geht es nach London, wo ihre erste Single produziert wird.

Musikproduzent Matt Howe wartet in der britischen Metropole bereits mit vorbereitetem Material auf den österreichischen „Popstar des Jahres“. Verena werde bei der Produktion aber jedenfalls mitreden können, betonte ORF-Programmentwickler Tobias Krause. Verena selbst will „auch bald eigene Sachen schreiben“. Mit ihr hat übrigens – anders als im Vorjahr – die Favoritin gesiegt: Bereits bei den letzten beiden Finalrunden war die „Gams“, wie „Starmania“-Experte und Universal Österreich-Chef Hannes Eder sie einmal nannte, die Kandidatin mit den meisten Stimmen.

Mit einer Eigenkomposition war Armin Beyer beim „Starmania“-Finale an den Start gegangen, konnte sich aber, im Gegensatz zum Vorjahressieger Michael Tschuggnall, damit nicht durchsetzen. Dennoch bereue er nicht, seinen eigenen Song gewählt zu haben, sagte er am Samstag: „Wann habe ich denn wieder die Möglichkeit, das vor so einem Publikum zu singen?“ Auch in Zukunft möchte er auf gefühlvolle Balladen setzen. Wegen seines zweiten Platzes sei er keinesfalls „geknickt“, versicherte der 18-jährige Wiener. „Verena hat es sich verdient.“

Auf jeden Fall weitersingen will auch der Kärntner Marcel Plieschnegger, der beim Finale in der ersten Runde ausgeschieden war. Seinen vorbereiteten Finalsong durfte er dennoch singen – eine spontane Entscheidung von Moderatorin Arabella Kiesbauer, die „die Regie ins Schwitzen gebracht hat“, so Krause. Dennoch ist man Arabella nicht böse: Marcels Darbietung – samt emotionaler Momente und Freudentränen danach – „wollen wir nicht missen“. Krause: „Ich bin jetzt noch gerührt.“

„Starmania“ habe ein „fulminantes“ Finale hingelegt, freute sich Krause. Von direkten Vergleichen mit der ersten Staffel will man im ORF absehen, war diese doch später, nämlich im November, gestartet. Am Freitagabend hatte die Entscheidungssendung („Starmania. Die letzten zwei“) jedenfalls über eine Million Zuschauer, rund 2,8 Stimmen via SMS oder Telefon gingen ein. Der nationale Marktanteil (Erwachsene ab zwölf Jahren) betrug 47 Prozent. Das Finale der ersten Staffel im Februar 2003 hatte rund 1,6 Millionen Zuschauer verzeichnet.

Noch offen sei die Zukunft des Casting-Formats, sagte Krause. „Man soll nie nie sagen“, man werde die absolvierte Staffel nun evaluieren und bis zum April über die weitere Vorgehensweise entscheiden. ORF-Generaldirektorin Monika Lindner hatte zur Frage einer weiteren Staffel unlängst gemeint: „Ich will dem Programmdirektor nicht vorgreifen, aber wenn Sie mich persönlich fragen, würde ich sagen: Das war’s jetzt.“

Arabella Kiesbauer, der „Starmania“ ein eindrucksvolles Come-back auf die österreichischen TV-Bildschirme bescherte, würde zu einer weiteren Staffel jedenfalls nicht nein sagen: „Die Entwicklung der Kandidaten zu sehen, das ist das Schönste an der Sendung.“

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