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Wien-Simmering: Neue Bim-Linie 11 startet am 2. September

Am 2. September startet die neue Linie 11.
Am 2. September startet die neue Linie 11. ©pixabay.com/APA/Thomas Rieder
Ab dem 2. September startet in Wien-Simmering die neue Straßenbahnlinie 11. Diese verbindet die Bezirke Favoriten und Simmering und hat auch Auswirkungen auf andere Bim-Routen.

Ab 2. September ist in Wien eine neue Straßenbahnlinie unterwegs. Sie trägt die Nummer 11, fährt zwischen Otto-Probst-Platz und Kaiserebersdorf und verbindet somit die Bezirke Favoriten und Simmering. Die Neuerung hat auch Auswirkungen auf andere Bim-Routen. So wird der 6er verkürzt und der 71er verlängert. Die Linie 67 wird eingestellt.

11er-Bim: Die längste Straßenbahnstrecke Wiens

Der 11er wird mit 31 Stationen und 13 Kilometern Länge zu den längsten Straßenbahnstrecken der Stadt, wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Freitag bei einer Probefahrt mit Medienvertretern betonte. Die Linienführung im Detail: Vom Otto-Probst-Platz in Favoriten geht es zunächst auf der bisherigen Trasse des 67ers bis zum Reumannplatz. Von dort geht es dann auf jener Trasse, auf der derzeit der 6er unterwegs ist, zur U3-Station Enkplatz und von dort über die U3- und S-Bahn-Station Simmering vorbei am Zentralfriedhof bis zur Endstelle Kaiserebersdorf.

Bim-Linie 6 wird deutlich verkürzt

Um eine längere Parallelführung zu vermeiden, wird die Linie 6 künftig deutlich verkürzt und nicht mehr bis nach Kaiserebersdorf fahren. Er endet knapp nach der Bezirksgrenze in Simmering bei der Geiereckstraße, wo er in einer neu gebauten Schleife wendet. Diese Umkehrmöglichkeit hatte zuvor für schlechte Stimmung bei FPÖ-Bezirksvorsteher Paul Stadler gesorgt, der Verkehrsprobleme befürchtete. Er war heute übrigens nicht beim Medientermin dabei.

Schleife unter der Südosttangente soll keine Anrainer stören

Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) betonte, dass die Schleife unter der Südosttangente und um ein Betriebsgelände herum verlaufe und dadurch keine Anrainer gestört würden. Und auch der Stadtchef selbst konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Es ist mir absolut unverständlich, dass es politisch motivierte Stimmen gab, die das Projekt abgelehnt haben." Die genauen Kosten für die Umkehrschleife - der einzige neu gebaute Teil des Pakets - konnte man bei den Wiener Linien nicht nennen. Man bleibe "auf jeden Fall im einstelligen Millionenbereich", hieß es gegenüber der APA.

Während der 6er also gestutzt wird, wird der 71er verlängert - und zwar von der derzeitigen Endstation Zentralfriedhof, 3. Tor, bis nach Kaiserebersdorf. Somit hat man künftig die Möglichkeit, vom Stadtrand in Simmering entweder direkt ins Zentrum (Linie 71) oder in den Nachbarbezirk Favoriten (Linie 11) zu gelangen.

Flexity-Bim ab 2020 auch auf der 11er Linie in Wien unterwegs

Während Politprominenz und Journalisten bei der Präsentation der Neo-Linie mit einer neuen Flexity-Straßenbahn chauffiert wurden, müssen sich die Fahrgäste ab 2. September vorerst noch mit den gewohnten ULF-Garnituren begnügen. Ab Mitte 2020 wird die neue Bim-Generation dann am 11er eingesetzt, hieß es.

Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl verwies bei der Gelegenheit auf die Straßenbahnprojekte in näherer Zukunft. So wird der D-Wagen ab Herbst um zwei Stationen in das Sonnwendviertel und der O-Wagen ab 2020 in das Nordbahnhofviertel verlängert.

Kartenausschnitt Wien mit LinienfŸhrung der 11er

(APA/Red)

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