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Wien erneut zur "smartesten" Stadt der Welt gekürt

Wien wurde erneut zur "smartesten" Stadt der Welt ernannt.
Wien wurde erneut zur "smartesten" Stadt der Welt ernannt. ©pixabay.com (Themenbild)
Wien ist mit seinen Bewohnern offenbar gut vernetzt und liegt beim Ranking für den "Smart City Strategy Index 2019" auf Platz eins. Ausschlaggebend dafür waren zahlreiche innovative technische Lösungen.

Die Bundeshauptstadt liegt im “Smart City Strategy Index 2019”, den das internationale Beratungsunternehmen Roland Berger erstellt hat, wieder auf dem ersten Platz. Auch in einer früheren Analyse konnte bereits das oberste Podesttreppchen erklommen werden. Punkten konnte Wien vor allem mit seiner Rahmenstrategie.

Geprüft wurden Digitalisierungskonzepte von 153 Städten, wie Roland-Berger-Partner Roland Falb in einer Pressekonferenz erläuterte. Die Größe der jeweiligen Orte gestaltete sich dabei höchst unterschiedlich. Das zeigt sich auch bei den ersten drei Plätzen: Die Donaumetropole liegt – sehr knapp – vor der Mega-Metropole London sowie St. Albert in Kanada, in dem 100.000 Einwohner leben.

Projekte für Umwelt, Mobilität, Bildung und Gesundheit zeichnen Wien aus

Im Schnitt zeigten jedoch asiatische Kommunen die überzeugendsten Konzepte, berichtete Zelt. Vor allem zahlreiche chinesische Großstädte sind im vorderen Feld zu finden. Für die gute Bewertung Wiens seien eine Reihe von innovativen technischen Lösungen ausschlaggebend gewesen, hieß es. Gelobt wurden vor allem Projekte in den Bereichen Umwelt, Mobilität, Bildung, Gesundheit und Verwaltung – also etwa die Open-Data-Initiative.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) verwies auf einige ganz konkrete Beispiele: Er hob etwa die “intelligenten” Ampeln zur besseren Verkehrssteuerung, das Forcieren der 5G-Mobilfunktechnologie, das für Senioren konzipierte Forschungsprojekt “WAALTeR” bzw. die Möglichkeit hervor, Termine in Spitalsambulanzen online zu vereinbaren.

Alle Bewohner in Wien sollen von Digitalisierung profitieren

Die zunehmende Digitalisierung treffe alle Lebensbereiche – wobei aber auch hier auf die “soziale Durchmischung” geachtet werde. Es müssten alle Bewohner davon profitieren: “Es ist mir wichtig, dass wir keine Stadt der zwei Geschwindigkeiten werden”, beteuerte Ludwig.

(APA/Red)

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