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Wieder krasser Außenseiter

A1Bregenz trifft am Samstag im dritten Champions League-Gruppenspiel auf den deutschen Weltklasse-Verein SC Magdeburg. Der österreichische Männer-Handball-Meister brennt auf Revanche für das EHF-Cup-Debakel.

Nach dem deutlichen 24:33 zum Auftakt in Montpellier und der 30:35-Niederlage im Heimduell mit Medwedi Moskau sind die Vorarlberger auch in der Bördelandhalle von Magdeburg gegen den Tabellenführer der Gruppe A und Spitzenreiter der deutschen Bundesliga krasser Außenseiter. Im Lager des vierfachen HLA-Champions brennt man aber auf Revanche für das EHF-Cup-Debakel im März. Nach einer hervorragenden Leistung beim 28:30 im Viertelfinal-Hinspiel war man von Stefan Kretzschmar und Co. im Auswärtsspiel mit 25:41 regelrecht gedemütigt worden. Der enttäuschende Auftritt hatte nicht nur das Ausscheiden, sondern auch die bisher höchste Europacup-Niederlage des Teams von Manager Roland Frühstück bedeutet.

Bregenz-Aufbau Roland Schlinger, der sich damals wie viele seiner Kollegen über die offen zur Schau getragene Überheblichkeit, insbesondere der jungen Magdeburg-Profis, ärgerte, kündigte an: “Wir wollen ihnen dafür den Allerwertesten aufreißen.” Frühstück, der die Champions League als “nächste Stufe über der HLA” sieht, weiß um die Unterschiede zu europäischen Top-Teams: “Wenn wir mit diesen Mannschaften mitspielen, geht uns nach 50 Minuten der Benzin aus. In der heimischen Liga ist es genau umgekehrt, da geht es unseren Gegnern so mit uns.”

Außer dem verletzten Vladimir Lollo stehen Spielertrainer Dagur Sigurdsson, der sich auf das Kräftemessen mit seinen Landsleuten Arnor Atlason und Sigfus Sigurdsson freut, alle Akteure zur Verfügung. Der langjährige isländische Nationalteamkapitän hat vor dem Duell “David gegen Goliath” ein Hauptziel: “Wir wollen uns besser verkaufen als in der Vorsaison, als wir uns am Schluss hängen ließen.”

SC Magdeburg – A1 Bregenz
Bördelandhalle, SR Falcone/Rätz (SUI)
Der deutsche Regional-TV-Sender MDR überträgt ab 16:00 Uhr die zweite Spielhälfte live.

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