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Wie gefährlich sind Antibiotikaresistenzen?

Das Projekt fand in Kooperation mit der Uni Innsbruck statt.
Das Projekt fand in Kooperation mit der Uni Innsbruck statt. ©Laurence Feider
Am BG Dornbirn organisierten Schüler eine angeregte Podiumsdiskussion.
Projekt Antibiotikaresistenz BGD

Dornbirn. Mit Lukas Gmeiner, Vertreter eines großen Pharmakonzerns, Andjela Mladenovic von Greenpeace, Landwirt Jakob Wehinger, Yannis Franke von der EU, der Humanmedizinerin Paula Mäser und Sila Bülbül, Forscherin im Bereich Antibiotika, war die Podiumsdiskussion zum Thema Antibiotikaresistenz am BG Dornbirn hochrangig besetzt. Das Besondere daran – die Podiumsteilnehmer waren Schüler, die in die jeweiligen Rollen geschlüpft waren. Die rollenbasierte Podiumsdiskussion, bei der Schüler der achten Klassen als Zuhörer fungierten, war der Abschluss eines anspruchsvollen Projektes der 6ar Klasse in Kooperation mit der Universität Innsbruck.

Das Projekt, das im Rahmen des Biologieunterrichts stattfand, befasste sich mit dem Thema Antibiotikaresistenzen und wie diese vermieden werden können. Der Podiumsdiskussion waren zwei Treffen vorausgegangen, bei denen die Schüler der 6ar und der achten Klassen über die Gefahren von Antibiotikaresistenzen aufgeklärt wurden. Mit Hilfe von Mentoren der Universität Innsbruck vertieften die Gymnasiasten ihr Wissen und gestalteten Plakate, die im Zuge der Podiumsdiskussion vorgestellt wurden. Darüber hinaus wurden sie in Argumentationstechniken eingeführt und bereiteten sich auf die Diskussion vor. Dazu wurden sie in die Kleingruppen „Europäische Union“, „Forscher“, „Humanmediziner“, „Landwirte“, „Nichtregierungsorganisation“, „Pharmaindustrie“ und „Moderatoren und Reporter“ eingeteilt.

Forderungen an EU

Bei der Podiumsdiskussion schließlich gab es für das Publikum zuerst eine Einführung in die Thematik. Dabei erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass die Anzahl der Todesfälle durch antibiotikaresistente Krankheitserreger bis zum Jahr 2050 auf zehn Millionen steigen könnte. Anschließend brachten die verschiedenen Parteien ihre Standpunkte vor und es wurde angeregt diskutiert. Die wissenschaftlichen Fakten wurden von den Forschern, Ärzten und der Pharmaindustrie erläutert, Forderungen wurden vor allem an den Vertreter der EU gestellt. Die EU müsse dringend mehr Fördergelder zur Verfügung stellen, um die Forschung an neuen Antibiotika und Behandlungsmöglichkeiten voranzutreiben und dem Ärztemangel Einhalt zu gebieten. Auch die Landwirtschaft sei auf zusätzliche Gelder angewiesen, um die Bedingungen für die Masttiere zu verbessern und auf Antibiotika zu verzichten.

Organisiert wurde das dreiteilige Seminar von Manuela Dönz und Ulrike Matitz (BG Dornbirn) sowie Elisabeth Lukasser-Vogl vom Verein klasse!forschung. Ebenfalls beteiligt waren die Gruppenmentoren, viele engagierte Mitarbeiter der Universität Innsbruck und des Bundesgymnasiums Dornbirn.

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