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Wie es damals war

Jana Luisa Feurle, Alina Brändle, Katharina Matt (vl) präsentierten ihren Koffer zum Thema Ernährung in der Industrialisierung.
Jana Luisa Feurle, Alina Brändle, Katharina Matt (vl) präsentierten ihren Koffer zum Thema Ernährung in der Industrialisierung. ©Edith Rhomberg
 Schüler zeigen im Stadtmuseum die Industriegeschichte und das frühere Leben.
Stadtmuseum

 

Dornbirn. Die Koffer wurden diesmal von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Markt und des Bundesgymnasiums Dornbirn nicht für eine bevorstehende Ferienreise gepackt. Die kurze Reise führte direkt in das Stadtmuseum Dornbirn. Für die Präsentation „Industrie im Koffer“ haben sich die Jugendlichen während der letzten Monate eingehend mit der Industriegeschichte Dornbirns und Vorarlbergs beschäftigt, um den Museumsbesuchern erzählen zu können, wie es damals war. Mit der Unterstützung der Lehrer und der Projektleitung Barbara Motter, sowie Barbara Grabherr-Schneider und Yasmin Ritter, wurden Koffer zu verschiedenen Themen entwickelt und mit passenden Exponaten samt authentischen Texten bestückt.

Schon am Abend der Eröffnung war das Interesse riesig, denn die Gäste bekamen eine, der damaligen Zeit entsprechende, Einführung durch die Schüler. Die dicht gedrängte Besucherschar wurde von Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und Museumsleiterin Petra Zudrell begrüßt und dann ging es auch schon los mit dem Erzählen der spannenden Geschichten zu acht verschiedenen Themen.

An den einzelnen Kofferstationen zeigten die Jugendlichen ihren pesönlichen Blick auf das industrielle Erbe der Region. Isabel Moosbrugger von der 4a-Klasse der Mittelschule Markt präsentierte, gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Mitschülern, ihren Koffer zum Thema Kinderarbeit einst. Katharina Matt, Alina Brändle und Jana Luisa Feurle von der 6d des BGD hatten untersucht, was es mit der Ernährung in der Industrialisierung auf sich hatte und präsentierten, anschaulich gestaltet, ihren Koffer mit den passenden Utensilien. „Alles in diesem Koffer haben wir selbst gemacht. Es war eine Menge Arbeit und viel Spaß“, sagen jene vier Schülerinnen des BGD, die das Leben der Familien Hämmerle und Rhomberg unter dem Titel „Dornbirner Unternehmer“ präsentierten.

Die weiteren Stationen, die es bis am 6. Jänner zu entdecken gilt sind: Rüstungsindustrie in Dornbirn, Kinderarbeit heute, Stickerei und Heimstickerei, Zuwanderung – Ali und sein Tagebuch sowie Industriestandorte in Dornbirn.

 

“Die Essgewohnheiten waren damals natürlich ganz anders. So spielte zum Beispiel der Riebel eine große Rolle, was heute kaum mehr der Fall ist.”

Katharina Matt, 15, BGD

 

“Die Kinder – Mädchen ab 10 und Buben ab 12 – mussten damals unter schweren Bedingungen arbeiten und abends zum Unterricht gehen.”

Isabel Moosbrugger, 14, MS Markt

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