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Widerstandsmahnmal in Bregenz soll noch im Herbst errichtet werden

Gestaltung übernimmt die Klagenfurter Künstlerin Natasa Siencnik.
Gestaltung übernimmt die Klagenfurter Künstlerin Natasa Siencnik.
Bregenz. Das Denkmal für Vorarlberger Deserteure und Wehrdienstverweigerer in der NS-Zeit soll in den kommenden Wochen in Bregenz errichtet und im November enthüllt werden. Die Stadt Bregenz wird zu diesem Zweck der Sparkasse auf dem Sparkassenplatz eine Mauer ablösen, die das Mahnmal beinhalten soll. Die Gestaltung übernimmt die Klagenfurter Künstlerin Natasa Siencnik, teilte die Stadt am Mittwoch mit.
Entwurf für Deserteursdenkmal
Nataša Sienčnik gewinnt Wettbewerb
Fünf Vorschläge in engerer Auswahl

Der Entwurf Siencniks sieht eine Glasvitrine mit einer Faltblattanzeige – ähnlich den früheren Anzeigetafeln auf Bahnhöfen – vor, die die Namen und Geschichte von Vorarlberger Widerstandskämpfern, Wehrmachtsdeserteuren und -verweigerern zeigt. Siencnik setzte sich mit ihrem Widerstandsmahnmal in einem von der Stadt Bregenz ausgerufenen Wettbewerb Ende April 2015 gegenüber vier weiteren Einreichungen durch. Der Kaufpreis für die Mauer mit eingebautem Brunnen und Schaukästen beträgt laut Landeshauptstadt 16.000 Euro.

60.000 Euro für Realisierung

Für das Projekt standen den Angaben zufolge insgesamt 90.000 Euro von Land, Stadt Bregenz und Gemeindeverband zur Verfügung, 60.000 davon fließen in die Realisierung. Pläne für das Denkmal gibt es bereits seit 2011. Lanciert hatten die Idee die Vorarlberger Grünen und der Geschichtsverein “Johann-August-Malin-Gesellschaft”. (APA)

bregenz
bregenz ©Die Jury entschied sich einstimmig für das Projekt von Nataša Sienčnik.
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