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WHO: Fast 650 Tote bei Kämpfen im Jemen

Die Rebellengruppe der Houthi aus dem Nordjemen hatte im Jänner die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht.
Die Rebellengruppe der Houthi aus dem Nordjemen hatte im Jänner die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. ©EPA
Bei dem Konflikt im Jemen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen drei Wochen fast 650 Menschen getötet worden. Seit dem 19. März seien zudem mehr als 2220 Menschen bei den Kämpfen gegen die Houthi-Rebellen verletzt worden. Die USA gaben unterdessen an, ihre Waffenlieferung an die Gegner der Rebellen beschleunigt zu haben.
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Nach Angaben der WHO sind im Jemen zudem 600.000 Menschen von zu Hause vertrieben worden. “Die humanitäre Lage ist kritisch”, teilte die WHO mit. Stromausfälle sowie akuter Wasser- und Treibstoffmangel setzten der Zivilbevölkerung zu.

Ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP sowie ein Mediziner aus der Stadt Aden meldeten zudem, dass durch Panzer- und Mörserbeschuss der Rebellen 22 Menschen getötet und über 70 weitere verletzt wurden, die meisten davon Zivilisten. Die schiitischen Houthis hätten dabei gemeinsam mit Anhängern von Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh wahllos Wohnhäuser beschossen.

Anhaltende Kämpfe behindern das Entladen von Hilfsgütern

Ärzte ohne Grenzen gelang es unterdessen, eine medizinische Hilfslieferung im Hafen von Aden zu entladen, wie die Hilfsorganisation mitteilte. Auch ein Schiff mit Hilfsgütern und Personal des Internatioalen Komitee des Roten Kreuzes sei in der Hafenstadt eingetroffen, sagte ein Sprecher des arabischen Militärbündnisses in Riad. Wegen anhaltender Kämpfe sei es jedoch schwierig, das Material zu entladen.

Bereits am Dienstag hatte der stellvertretende US-Außenminister Antony Blinken gesagt, dass sein Land die Lieferung von Waffen an Saudi-Arabien und dessen Verbündete beschleunigt habe. So sei die Kooperation der Geheimdienste verstärkt und eine gemeinsame Planungszelle im saudi-arabischen Einsatzkommando eingerichtet worden. US-Verteidigungsminister Ashton Carter äußerte sich besorgt darüber, dass Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel das derzeitige Chaos im Jemen nutze, um ihr Einflussgebiet auszuweiten. Carter kündigte an, die USA würden weiter gegen die Bedrohung durch die Extremisten vorgehen.

Luftangriffe um Vormarsch der Rebellen zu stoppen

Die Rebellengruppe der Houthi aus dem Nordjemen hatte im Jänner die Hauptstadt Sanaa vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Als sie weiter auf Aden vorrückte, floh Präsident Abd Rabbu Mansur Hadi nach Saudi-Arabien und bat dort um Hilfe. Am 26. März begann Riad daraufhin mit neun weiteren arabischen Staaten Luftangriffe auf die Rebellen und verbündete Armeeeinheiten, um deren Vormarsch auf Aden zu stoppen.

Saudi-Arabien wirft dem Iran vor, die schiitischen Houthis zu unterstützen. Teheran setzt sich derweil für eine politische Lösung ein und entsandte am Mittwoch Außenminister Mohammad Javad Zarif nach Pakistan. Die Regierung in Islamabad steht unter dem Druck Saudi-Arabiens, sich an der Militärallianz zu beteiligen. Aus Sorge, die konfessionelle Spaltung der Region sowie auch des eigenen Landes zu vertiefen, lehnt Pakistan dies bisher jedoch ab.

Regierungschef Nawaz Sharif sagte am Mittwoch, sein Land sei “nicht in Eile”, über eine Beteiligung zu entscheiden. Es gebe diplomatische Bemühungen unter Beteiligung des Iran und der Türkei zur Lösung des Konflikts. (APA)

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