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Westenthaler tritt als Vorstand ab

Peter Westenthaler verlässt die Fußball-Bühne und wird ins Top-Management von Frank Stronachs Magna-Konzern wechseln.

Nach 21 Monaten in Diensten der österreichischen Bundesliga verlässt Peter Westenthaler die Fußball-Bühne. Der Wiener wechselt per 1. September zum Magna-Konzern von Frank Stronach, Westenthaler wird im Betrieb des Austria-Wien-Mäzens eine Position im Top-Management übernehmen. „Meine Mission bei der Bundesliga ist erfüllt. Jetzt tritt Plan B in Kraft, das Angebot von Frank Stronach ist sehr attraktiv“, erklärte Westenthaler am Freitag der APA.

Westenthaler war am 5. Dezember 2002 als zweiter Vorstand der Bundesliga neben Thomas Kornhoff installiert worden. Der 36-Jährige kümmerte sich fortan vor allem um den Bereich Marketing, während Kornhoff nach wie vor für die Abwicklung des Spielbetriebs verantwortlich ist. Wie der Ligavorstand in Zukunft aussehen wird, dürfte Kernthema der Aufsichtsratssitzung der Bundesliga mit Präsident Stronach am Dienstag sein. Kornhoff wollte sich über seine Zukunft und die der Ligaspitze zunächst einmal nicht äußern.

So wie Kornhoff verfügt auch Westenthaler eigentlich über einen Vertrag bei der Bundesliga bis 2006. Per Brief an die Aufsichtsratsmitglieder bat der frühere FP-Politiker jedoch um eine vorzeitige Vertragsaufläsung. „Es bestehen keine Konfliktpunkte. Ich habe ihnen meine erfolgreiche Bilanz mitgeteilt und gehe davon aus, dass alles reibungslos über die Bühne gehen wird“, so Westenthaler.

Nach seiner kürzer als geplant gewesenen Arbeit bei der Bundesliga zieht Westenthaler eine zufriedene Bilanz. „Das Marketing der Bundesliga steht so gut da wie nie zuvor.“ Der Fußball wird trotz des Abtritts von der Bundesliga-Bühne weiterhin ein zentrales Thema in Westenthalers Leben bleiben. „Der Bereich Fußball wird mich immer begleiten, ich bin ein fußballbegeisterter Mensch. Immer wenn mich Frank Stronach um Rat fragen wird, werde ich ihm helfen“, so Westenthaler, der hinzufügte: „Ab 1. September darf ich mich wieder wie jeder andere Fußball-Fan auch über ein Tor freuen.“

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