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Westderby als kleiner Krisengipfel

Wer das Westderby verliert, der muss wohl eine kleine Krise eingestehen.
Wer das Westderby verliert, der muss wohl eine kleine Krise eingestehen. ©GEPA
Heute (18.30 Uhr) trifft Austria Lusten au im TivoliStadion auf Wacker Innsbruck. Die beiden Titelkandidaten sind derzeit wohl vor allem mit sich selbst beschäftigt. 

Wacker Innsbruck und Austria Lustenau galten vor Saisonbeginn als heiße Kandidaten im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga. Daran hat sich auch nach lediglich drei Spieltagen noch nicht allzu viel verändert. Doch erste zweifelnde Stimmen gibt es sowohl in Tirol als auch in Vorarlberg. Diese sind derzeit noch sehr leise, eine Niederlage im Westderby würde den Skeptikern jedoch neue Nahrung liefern.

Regen rettet Wacker

Innsbruck startete mit zwei Remis in die Saison, doch speziell nach dem torlosen 0:0 vor eigenem Publikum wurde die Spielweise der Tiroler unter Trainer Klaus Daxbacher von den Fans honoriert, einzig die Chancenauswertung wurde zu Recht kritisiert. Trotzdem sind zwei Punkte nach zwei Spielen für den Aufstiegsfavoriten zu wenig und so sah die „Tiroler Tageszeitung“ die Wacker-Profis vor dem Gastspiel bei Aufsteiger Hartberg am vergangenen Freitag bereits „unter Zugzwang“.

Eine Drucksituation mit der die Grün-Schwarzen offensichtlich nicht umgehen konnten, wurden sie von den Steirern in der Anfangsphase doch regelrecht überfahren. Nach einem Meusburger-Doppelpack und einer Roten Karte gegen Dominik Baumgartner war Innsbruck zur Pause mit einem 0:2 noch gut bedient. Dann outete sich der Wettergott jedoch als Wacker-Fan. Er öffnete die Schleusen, sorgte aufgrund von heftigen Gewittern für einen Spielabbruch und rettete die Innsbrucker, die laut Bundesligaverordnung im Wiederholungsspiel wieder bei 0:0 starten dürfen.

Die Rote Karte von Baumgartner hat jedoch Bestand, er wird den Tirolern heute gegen die Austria fehlen. Mit dabei ist allerdings Christopher Knett, der im Vorjahr noch das Austria-Gehäuse hütete. Er hat in Lustenau eine Lücke hinterlassen, die bisher weder Neuzugang Alexander Sebald noch Nicolas Mohr zu schließen vermochten. Laut Aussagen von Trainer Andreas Lipa wird Mohr trotz seines kapitalen Fehlers im Heimspiel gegen Wiener Neustadt auch im Tivolistadion eine Chance bekommen.

Unter Zugzwang

Das heutige Spiel ist der Auftakt zu zwei englischen Wochen, bei denen die Austria allerdings nie weiter als bis ins 200 Kilometer entfernte Wattens reisen muss. Nach der achten Runde und einem Gastspiel in Liefering folgt eine Länderspielpause. Dann ist es Zeit, ein erstes Resümee über die neu zusammengewürfelte Truppe von Andreas Lipa zu ziehen. Bis dorthin sollten nach den Niederlagen gegen Ried und Wiener Neustadt allerdings nicht mehr allzu viele Pleiten dazukommen, sonst erhöht sich auch der Druck auf die Austria-Verantwortlichen. Denn mit der Ansage, Meister werden zu wollen, schraubte Lipa die Erwartungen zu Saisonbeginn in die Höhe. Somit steht die grüne-weiße Elf bereits am Tivoli unter Zugzwang.

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