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Westbahn plant Expansion ins Tirol - Vorarlberg derzeit noch außen vor!

Die Westbahn hat Expansionspläne.
Die Westbahn hat Expansionspläne. ©APA, VOL.AT
Wie die Tiroler Tageszeitung exklusiv berichtet, will die Westbahn ihr Streckennetz ausweiten und ab 2017 im 2-Stundentakt von Wien nach Innsbruck fahren. Eine direkte Verbindung der Westbahn nach Vorarlberg ist noch nicht geplant, wie Pressesprecherin Angelika Veith auf VOL.AT-Anfrage informiert.
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“Vorarlberg erreichen unsere Kunden aktuell nur über die Umstiegsverbindung in Salzburg (mit MERIDIAN) und in München (mit alex, bayerische Länderbahn)”, informiert Angelika Veith, Head of Communications bei der Westbahn. Daran werde sich erstmal nichts ändern. “Mit dem derzeitigen Investment können wir nur den 2 Stunden-Takt bis nach Innsbruck anbieten. Vorarlberg wäre frühestens bei einer nächsten Investmentstufe denkbar”, sagt Veith, die weiter ausführt: “Wenn das Koordinierungsverfahren und die Gespräche mit der ÖBB Infrastruktur im Herbst positiv ausfallen, dann rechnen wir damit, im August 2016 eine erste Direktverbindung am Tagesrand anzubieten. Nach den Bauarbeiten, ab Ende 2017, wollen wir dann den vollen 2 Stunden-Takt fahren. Unser Ziel ist es, die schnellste Verbindung zwischen Wien und Innsbruck (3 Stunden 59 Mintuen) anbieten zu können.”

Im 2-Stundentakt nach Innsbruck

Die Westbahn bemüht sich derzeit intensiv um eine Rahmenvereinbarung mit der ÖBB um ihr Streckennetz in den Westen auszuweiten.  Dabei strebt die Privatbahn eine 5-Jahres-Rahmenvereinbarung an, die von der zuständigen ÖBB-Infrastruktur aber abgelehnt wird. Aus diesem Grund steht noch im September die Fortsetzung eines entsprechenden Koordinierungsverfahrens an. Ab 2017 sollen die weiß-blau-grünen Doppelstockzüge dann im Zwei-Stunden-Takt von Wien nach Innsbruck rollen. Die ÖBB ließ “TT”-Informationen zufolge wissen, dass die Expansionspläne der Westbahn nicht behindert werden. Das berichtet die Tiroler Tageszeitung am Donnerstag.

Haselsteiner kritisiert “Preiskampf”

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Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2011 kämpft die Westbahn immer wieder mit den ÖBB um Trassen und vor allem um Kunden. Im Zuge dessen hat Westbahn-Investor Hans-Peter Haselsteiner die ÖBB auch für ihren “Preiskampf” kritisiert: Bahnfahren sei in Österreich zu billig, das Taxi zum Bahnhof koste mehr als das Bahnticket. Die Westbahn leide finanziell unter der  Preispolitik der ÖBB. Die günstigen Bahnticketpreise der ÖBB werden laut Haselsteiner vom Steuerzahler subventioniet. Um diskriminierungsfreien Wettbewerb zu ermöglichen, müsste auch für die Vorteilscard der ÖBB und eine gegenseitige Anerkennung von Tickets eine Lösung gefunden werden, forderte Haselsteiner bereits im Mai.

Westbahn investiert 180 Millionen Euro

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Ebenfalls im Mai kündigte die Westbahn an, dass zehn neue Züge gekauft werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 180 Millionen Euro. Die Züge werden wieder von Firma Stadler Zugbau, die auch viele Vorarlberger beschäftigt und eine Niederlassung in Altenrhein hat, hergestellt. Das bestätigt Angelika Veith abschließend auf Anfrage. (red./ms)

 

Facts und Wissenswertes

Westbahn

Die Eigentumsverhältnisse an der Westbahn-Muttergesellschaft haben sich im Jahr 2015 verändert, weil die französische Staatsbahn (SNCF) an der neuen Investition nicht mitzieht. Die SNCF verringerte ihren Anteil von 28 auf 17,4 Prozent. Der Anteil der Haselsteiner-Familien-Privatstiftung an der Westbahn-Mutter stieg auf 49,9 Prozent. Die Schweizer Augusta Holding hält 32,7 Prozent an der Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding. Die neue Eigentümerstruktur gibt es seit 1. April 2015. Das zusätzliche Eigenkapital beträgt 36,5 Mio. Euro.

Aufreger I.: “Trassenvergabe”

Im Herbst soll eine notwendige Novelle des Eisenbahngesetzes, um einen Taktfahrplan einführen zu können, im Nationalrat beschlossen werden. Das Verkehrsministerium hat inzwischen den ursprünglichen Gesetzesentwurf aufgrund der im Begutachtungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen überarbeitet. Die Generaldirektion Mobilität und Verkehr der EU-Kommission hatte bereits Anfang Juni per Brief Bedenken zum Gesetzesvorhaben geäußert. Auch die mehrheitlich private Westbahn hatte in den vergangenen Monaten dagegen protestiert, weil sie sich durch den Entwurf bei der Trassenzuteilung gegenüber der Staatsbahn ÖBB diskriminiert sieht

Aufreger II.: “Takt-Fahrplan”

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Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) hat am Mittwoch den Vorwurf der Diskriminierung von privaten Bahnunternehmen bei der Trassenzuweisung beim geplanten österreichweiten integralen Taktfahrplan zurück. Durch eine bessere Abstimmung des Fahrplans sollen die Fahrzeiten auf Umsteigestrecken beträchtlich sinken, sagte Stöger. “Für die Pendler wird es besser.” Der integrale Taktfahrplan soll bis zum Jahr 2026 schrittweise umgesetzt werden. Ziel des Taktfahrplans ist es die Verbindungen aller öffentlicher Verkehrsmittel zu optimieren.

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