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SCR Altach mit bitterer Heimniederlage gegen Innsbruck

©GEPA/Beganovic
Im Westderby der bisher noch sieglosen Teams zwischen dem SCR Altach und Wacker Innsbruck haben sich die Tiroler 2:1 (2:1) durchgesetzt.
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Damit feierte das Team von Karl Daxbacher am Samstag in der dritten Runde den ersten Saisonerfolg in der Fußball-Bundesliga. Die Gäste aus Tirol, die vorerst auf Rang sieben kletterten, gingen durch Treffer von Zlatko Dedic und Martin Harrer in Führung (21., 24.). Altach-Routinier Hannes Aigner gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer (28.). Die Vorarlberger haben damit weiter erst einen Zähler auf dem Konto.

Die Innsbrucker gingen von Beginn an aggressiver zu Werke. Dennoch agierten beide Teams sehr abwartend. Die erste Chance ließ beinahe eine Viertelstunde auf sich warten. Dann setzte Innsbrucks Stefan Meusburger einen Kopfball über das Tor (13.). Auch den Gastgebern fehlte es zunächst an Zielgenauigkeit. Emir Karic (14.) und Aigner (18.) köpfelten am Ziel vorbei.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt sahen die 5.845 Zuschauer ein ansprechendes Match. Dedic stand kurz darauf nach einem Schuss von Michael Schimpelsberger ideal und beförderte den Ball über die Linie. Beim 2:0 hatten die Gäste Glück, weil Altach-Goalie einen Harrer-Schuss durch die Hände rutschen ließ, von wo er via Innenstange wohl zur Gänze hinter die Linie sprang. Dedic beförderte den Ball danach zwar eindeutig ins Netz, tat dies jedoch aus einer klaren Abseitsposition heraus.

Die Hausherren zeigten sich keineswegs geschockt. Routinier Hannes Aigner nahm sich vier Minuten später aus 20 Metern ein Herz und brachte sein Team mit einem herrlichen Schuss zurück ins Spiel.

Nach Seitenwechsel waren es die Altacher, die den besseren Start erwischten. Karic prüfte Innsbruck-Goalie Christopher Knett mit einem Volleyschuss, den Abpraller konnte Aigner nicht unter Kontrolle bringen (48.). Auf der Gegenseite vergab Ilkay Durmus die Riesenchance auf die Vorentscheidung. Lukse konnte seinen Schuss nach einer Hereingabe von Stefan Rakowitz mit einem tollen Reflex an die Latte abwehren (64.).

Karl Daxbacher verordnete seiner Mannschaft in der Schlussphase eine defensivere Ausrichtung um das Ergebnis abzusichern. Altachs Manfred Fischer setzte sich nach 74 Minuten dennoch auf der linken Seite gegen Schimpelsberger durch. Christian Gebauer verfehlte das Tor in weiterer Folge aber mehr als deutlich. Die letzte Chance des Spiels vergab Innsbruck: Rakowitz schoss in der 90. Minute knapp vorbei.

 

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