Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wer mehr Sex-Partner hat, erhöht sein Krebs-Risiko

Mit der Anzahl der Sex-Partner steigt auch das Krebs-Risiko. Das behaupten zumindest Forscher aus England.
Mit der Anzahl der Sex-Partner steigt auch das Krebs-Risiko. Das behaupten zumindest Forscher aus England. ©Unsplash
Eine Studie kommt zum Schluss: Wer mehr als zehn Sexualpartner hat, erhöht sein Krebs-Risiko dramatisch. Frauen sind dabei wesentlich stärker gefährdet als Männer.

Die Wissenschafter der Anglia Ruskin University befragten mehr als 5700 Männer und Frauen und kamen zum Ergebnis, dass Menschen, die häufig ihre Partner wechseln, ihr Krebs-Risiko verdoppeln. Die Studie lässt sogar vermuten, dass reifere Frauen, die mit mehr als zehn Partnern Geschlechtsverkehr hatten, mit 91 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit an Krebs erkranken als Damen, die nur einen Sexual-Partner in ihrem Leben hatten. Für Männer scheint das Risiko etwas geringer zu sein, sie erhöhen ihr Krebs-Risiko "nur" um 69 Prozent.

Infektionen könnten Grund für erhöhtes Risiko sein

Das Durchschnittsalter der Teilnehmer betrug 64 Jahre und fast drei von vier waren verheiratet. Ungefähr 28,5 Prozent der Männer gaben an, 0 bis 1 Sexualpartner gehabt zu haben, 29 Prozent gaben an, 2 bis 4 gehabt zu haben, jeder Fünfte (20 Prozent) gab 5 bis 9 Partner an und 22 Prozent gaben 10 oder mehr an. Die entsprechenden Zahlen für Frauen lagen bei 41, 35,5, 16 und knapp 8 Prozent.

Obwohl der Grund für den offensichtlichen Zusammenhang zwischen Sexualpartnern und Krebs unklar bleibt, wurden sexuell übertragbare Infektionen mit der Entwicklung verschiedener Arten von bösartigen Tumoren in Verbindung gebracht. Hier spielen sexuell übertragbare Krankheitserreger wie die Humanen Papillomviren eine Rolle, die sogenannte HPV-Infektionen auslösen können. Diese Infektionen können wiederum Krebsarten wie Gebärmutter-, Prostata- und Mundkrebs verursachen.

Kein Grund auf Sex zu verzichten

Das Ergebnis sei kein Grund, Sex zu vermeiden, fügten die Forscher hinzu und sagten, dass Geschlechtsverkehr eine Vielzahl von Vorteilen für die körperliche und geistige Gesundheit mit sich bringe, die das längerfristige Risiko überwiegen.

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Gesundheit
  • Wer mehr Sex-Partner hat, erhöht sein Krebs-Risiko
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen