Wenn Chorgesang das Herz erfreut

MFC Frastanz begeisterte mit seinem ersten Jahreskonzert nach Pandemieausbruch.
MFC Frastanz begeisterte mit seinem ersten Jahreskonzert nach Pandemieausbruch. ©Henning Heilmann
Furioser Auftritt des Männer- und Frauenchors MFC Frastanz nach pandemiebedingter Pause
Jahreskonzert 2022 des MFC Frastanz

FRASTANZ Unter dem Motto „Querbeet“ gab der Männer- und Frauenchor Frastanz bei seinem Jahreskonzert im voll besetzten Adalbert-Welte-Saal ein buntes Repertoire zum Besten. Für noch mehr musikalische Abwechslung sorgten der Kinderchor „Schubidu“ und das achtköpfige Vocalensemble QuerDur.

In seiner Begrüßung brachte Obmann Michael Tiefenthaler große Freude zum Ausdruck, nach drei Jahren endlich wieder ein Jahreskonzert zum Besten zu geben. Mit neuer Chorkleidung unter der Leitung von Interimschorleiterin Gabriele Hronek hatte der Chor seit Anfang April ein Programm einstudiert, das mit Spannung erwartet wurde.

Als Einstieg besang der Männer- und Frauenchor mit dem flotten „Happy Charleston“ den gleichnamigen Tanz aus den berühmten 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im Anschluss durfte der Kinderchor unter Leitung von Andrea Decker fünf tolle Stücke zum Besten geben, die nach em Motto „Singen steckt an“ vom kratzig-frechen „Ich bin ein kleiner Floh“ bis hin zu dem Mundart-Stück „Es isch amol a Wieble gsi“ reichten.

Lieder aus aller Welt

Im folgenden Abschnitt gab der Männer und Frauenchor drei für Chor arrangierte Stücke aus drei verschiedenen Erdteilen zum Besten, begonnen beim Abend- und Sterbelied „Abide with me“ vom Briten William Henry Monk über den Indianer-Song „Evening Rise“ bis hin zum Seemannslied „The Wellerman“ aus Neuseeland. Ihre Heimatverbundenheit brachte der Chor später mit „Is scho still um an See“ und „O Hoamatle“ zum Ausdruck.

Musikalische Reise

Auch das Vocalensemble QuerDur unter Leitung von Erika Kopf machte eine musikalische Reise über den Erdball, vom traditionellen finnischen Volkslied bis zu „Kein schöner Land“ mit afrikanischen Anklängen. „Daydream Lullaby“ lud die Zuhörer zum entspannten Tagträumen ein.
Der MFC Frastanz schloss den Auftritt mit „E-Lah“, „Sunny“ und „Scat Calypso“ ab, bevor ein rauschender Applaus mit der Zugabe „Un pocito Samba“ belohnt wurde.

Tiefenthaler bedankte sich beim Publikum und bei den verschiedenen Chorleitern, speziell bei Gabriele Hronek für ihren spontanen Einsatz sowie bei Andrea Decker und Erika Kopf ebenso wie bei Tanja Kampl und Gábor Kozma. Unter den zahlreichen Gästen weilten Pfarrer Norman Buschauer, Gemeinderätin Michaela Gort und weitere.

INFO
Männer- und Frauenchor Frastanz
www.mfc-frastanz.at

HE

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