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Weniger Badegäste in den Freibädern

Westösterreichs größtes Freibad verzeichnet in diesem Sommer die zweitschlechteste Badesaison seit Eröffnung vor 44 Jahren
Westösterreichs größtes Freibad verzeichnet in diesem Sommer die zweitschlechteste Badesaison seit Eröffnung vor 44 Jahren ©Michael Mäser
Mit Ferienende endet am kommenden Wochenende in den meisten Freibädern auch die diesjährige Badesaison.

Hohenems/Dornbirn/Lustenau. Am kommenden Wochenende werden auch die Freibäder in Dornbirn, Lustenau und Hohenems ihre Türen für diesen Sommer schließen und ziehen bereits eine erste Bilanz. 

Zweitschlechteste Saison in den Rheinauen

Die Badesaison 2021 im größten Freibad Westösterreichs, den Rheinauen in Hohenems, wird dabei mit rund 72.000 Besuchern als die zweitschlechteste Saison seit der Eröffnung im Jahr 1977 eingehen. Dabei war der Start im Juni noch durchschnittlich gut besucht, aber die Monate Juli und August mit jeweils knapp 20.000 Besuchern lagen dann um rund 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. „Der September ist zwar noch spätsommerlich schön, aber die niedrigen Temperaturen in der Nacht und bis Mittag lassen nur noch wenige Besucher ins Freibad kommen“, so Rheinauen-Geschäftsführer Ewald Petritsch.

Zusätzlicher Personaleinsatz erhöhte Betriebskosten

Auch im Lustenauer Parkbad verzeichnet man in diesem Sommer einen deutlichen Besucherrückgang. „Wir werden heuer auf gut 50.000 Badegäste kommen, das ist um etwa ein Drittel weniger als im Vorjahr und im Durchschnitt der letzten zehn Jahre“, blickt Franz Kullich auf die Badesaison zurück. Dazu haben die Kontrollen für die 3G Regel zu zusätzlichem Personaleinsatz geführt und zu einer nicht eingeplanten Erhöhung der Betriebskosten. „Weiters hat die 3G Regel gemeinsam neben dem coronabedingten verspäteten Saisonstart und dem durchwachsenen Wetter meines Erachtens zu einem verminderten Besuch geführt“, so Kullich weiter. Insgesamt blickt das „Parki“ somit auf eine ruhige Badesaison ohne besondere Vorkommnisse und auch ohne schwerere Badeunfälle zurück. 

Auch in der Enz kamen weniger Badegäste

Im Dornbirner Waldbad in der Enz blickt man ebenfalls auf einen guten Saisonstart im Juni zurück. „Allerdings fehlte nachher eine Schönwetterperiode in einem der Hauptmonate Juli oder August. Die Besucherzahlen in diesen beiden Monaten lagen dabei deutlich hinter den letztjährigen Zahlen“, so Geschäftsführer Herbert Kaufmann. Rund 45.000 Badegäste besuchten in diesem Sommer die Enz, was ein minus von 30 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt bedeutet. Dazu erforderte die Corona Situation auch im Dornbirner Waldbad durch den 3G Check einen personellen Mehraufwand, „ansonsten war diesbezüglich der Einfluss überschaubar“, gibt Kaufmann an. MIMA

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