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Wenig Schnee – erhöhte Gefahr

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Der Winter ziert sich hartnäckig. Der Schnee fällt in spärlichen Dosen. Und wenn, dann schmilzt unter beständigen Föhnphasen die weiße Pracht alsbald wieder dahin.

Das macht Wintersport abseits der präparierten Pisten zu einem riskanten Unterfangen. Auch, weil die geringen Neuschneemengen viele Hindernisse überdecken und damit eine tückische Sicherheit vermitteln. Tatsächlich aber ist die Gefahr eines Sturzes mit schwerwiegenden Verletzungen bei wenig Schnee um ein vielfaches höher als bei genügend Schnee.

Helfried Bischof, Leiter der Skischule Damüls, weiß um die schwierige Situation, in der sich Freerider, Variantenfahrer und Tourengeher bei der vorherrschenden Schneelage befinden. Denn auch wenig des weißen Goldes bremst die Lust an Abfahrten abseits des gesicherten Skigeländes kaum. Aber: „Der Schnee ist immer noch gekommen“, rät Bischof aus Sicherheitsgründen eindringlich zur Geduld.

Derzeit lauern im freien Skiraum aufgrund der dürftigen Schneedecke nämlich zahlreiche Gefahren auf die Wintersportler. „Steine, Rinnen, Mulden, Wurzeln und kleine Wassergräben sind mit wenig Schnee bedeckt und können so leicht übersehen werden“, erklärt Helfried Bischof. Es reiche schon, mit der Skispitze irgendwo hängenzubleiben, um einen möglicherweise schwerwiegenden Unfall zu erleiden. Als besonders groß beschreibt er die Gefahr, bei einem Sturz gegen einen Stein zu prallen. Im Fallen lässt sich die Richtung nämlich kaum noch kontrollieren.

Wen es trotzdem hinaus ins Gelände zieht, sollte dieses genau beobachten und einen möglichst sicheren Abfahrtsbereich wählen. Auch eine kontrollierte Geschwindigkeit kann das Risiko minimieren, ebenso das Tragen eines Skihelms.

SICHERES VORARLBERG

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